Bienen als Verbündete
Bild: Dragomir x Yankovic: Aton x Chile

Anfang des Jahres stellten chilenische Imker 60 Bienenstöcke vor dem Präsidentenpalast auf, um für höhere Honigpreise und Förderungen zu demonstrieren. Was sich anhört wie ein PR-Coup, ist tatsächlich Ausdruck einer neuen Form politischen Protests über Speziesgrenzen hinaus.

Nietzsche und die Selbstbestimmung
Bild: bpk/Klassik Stiftung Weimar/Alexander Burzik

Nietzsche gilt vielen als amoralischer Denker, der einen radikalen Elitismus auf Kosten der Mehrheit predigte. Doch es finden sich in seinen Schriften auch ganz andere Ansätze, die Selbstbestimmung der Menschen zu denken. Sogar für ein neues Verständnis der Demokratie lassen sich Nietzsches Überlegungen fruchtbar machen.

Gibt es ein richtiges Spielen im falschen?
Illustration: gemeinfrei

Gestern wurde bekanntgegeben, dass der Tech-Gigant Microsoft den Videospiele-Anbieter Activision Blizzard für rund 70 Milliarden Dollar gekauft hat. Lesen Sie aus diesem Anlass eine Reportage aus unserem Archiv zur Frage, welchen ästhetischen und moralischen Wert Computerspiele haben können.

Beispielsweise

Die Stacheln der anderen

Die Stacheln der anderen
Bild: Dušan veverkolog (Unsplash)

Noch die abstrakteste Theorie wird durch ein Beispiel anschaulich. Arthur Schopenhauer legt mithilfe eines Stachelschweins das wahre Wesen unserer sozialen Bindungen frei.

Macbeth: Blut und Böse
Bildschirmaufnahe aus dem YouTube-Video „The Tragedy of Macbeth — Official Trailer | Apple TV+“

Es hält uns am Leben, zeigt Verwandtschaftsgrade an und ist ein Indiz für Gewalt: Blut steht im Zentrum von Joel Coens neuem Film The Tragedy of Macbeth. Für unseren Autor Florian Werner schon jetzt einer der besten Filme des Jahres.

Spurlos verschwinden
Bild: Alessandra Sanguinetti/Magnum Photos/Agentur Focus

Wer will ich gewesen sein? Diese Frage ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Üben müssen wir uns darin, nichts hinterlassen zu wollen – und uns selbst aus dem Bild zu nehmen. Ein Plädoyer von Alice Lagaay.

Lob der Schusseligkeit
Illustration: Pablo Stanley (iconscout)

Ohne sie gäbe es weder Komödien noch Penicillin – die Schusseligkeit wirkt seit der Antike als kulturstiftende Kraft. Auch in der Philosophie spielt sie von jeher eine wichtige Rolle. Essay über ein unterschätztes Phänomen.

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