Bild: Taylor Brandon (Unsplash)

Interview

Omri Boehm: „Die deutsche Haltung gegenüber Israel spiegelt eine unachtsame Art der Achtsamkeit wider“

Omri Boehm, im Interview mit Theresa Schouwink veröffentlicht am 8 min

Auch in Deutschland kam es aufgrund der Eskalation im Nahen Osten zu heftigen Protesten gegen Israel. Im Interview erläutert der israelische Philosoph Omri Boehm, warum Anti-Israel-Demonstrationen vor Synagogen antisemitisch sind, die Existenz Israels als jüdischen Staat kritisch zu sehen, hingegen nicht.

 

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Weitere Artikel

Omri Boehm: „Die Wahrheit über Israel zu zensieren, leistet dem Antisemitismus Vorschub“

Omri Boehm, im Interview mit Theresa Schouwink veröffentlicht am 11 min
Chapô

Gerade in Deutschland steht Kritik an israelischer Politik schnell unter Antisemitismusverdacht. Der israelische Philosoph Omri Boehm wendet sich gegen eine Mythisierung des Holocausts und fordert eine Rationalisierung der Debatte. Ein Gespräch über falsche Identitätspolitik – und eine Utopie namens Israel.

 

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Hat Deutschland im Rahmen der Flüchtlingskrise eine besondere historisch bedingte Verantwortung

Aleida Assmann veröffentlicht am 2 min
Chapô

Während viele Deutsche nach 1945 einen Schlussstrich forderten, der ihnen nach der Nazizeit einen Neubeginn ermöglichen sollte, ist seit den neunziger Jahren in Deutschland eine Erinnerungskultur aufgebaut worden, die die Funktion eines Trennungsstrichs hat. Wir stellen uns der Last dieser Vergangenheit, erkennen die Leiden der Opfer an und übernehmen Verantwortung für die Verbrechen, die im Namen unseres Landes begangen worden sind. Erinnert wird dabei an die Vertreibung, Verfolgung und Ermordung der Juden und anderer ausgegrenzter Minderheiten. Dieser mörderische Plan konnte nur umgesetzt werden, weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft damals weggeschaut hat, als die jüdischen Nachbarn gedemütigt, verfolgt, aus ihren Häusern geholt, deportiert wurden und für immer verschwunden sind. Weil den Deutschen über Jahrhunderte hinweg eingeprägt worden war, dass Juden radikal anders sind und eine Bedrohung darstellen, kam es zu diesem unfasslichen kollektiven Aussetzen von Mitgefühl.

 

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Rückkehr nach Sarcelles

Michel Eltchaninoff veröffentlicht am 14 min
Chapô

Die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz hat ihre Jugend in Sarcelles, einer Stadt in der Pariser Peripherie verbracht. Seit 37 Jahren hat sie ihren Herkunftsort nicht mehr besucht. Für das Philosophie Magazin begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit, in eine Stadt, die von antisemitischen Aufständen und islamistischer Radikalisierung traumatisierten ist. Vor diesem Hintergrund entwirft sie die Grundlage eines neuen Universalismus, der Raum für die Religionen lässt.

 

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"Israel droht ein Bürgerkrieg aller gegen alle"

Wolfram Eilenberger veröffentlicht am 3 min
Chapô

Israel befürchtet eine neue Intifada. Der Widerstand der Palästinenser äußert sich in Messerattacken und Amokfahrten gegen Zivilisten. Ein Gespräch über die Hintergründe der neuen Eskalation.

 

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Avishai Margalit: „Es gibt in diesem Bündnis viele schlechte, aber keine faulen Kompromisse“

Avishai Margalit, im Interview mit Pierre Terraz veröffentlicht am 6 min
Chapô

Eine Koalition, die von den Ultranationalisten bis zur radikalen Linken reicht, löste gestern Benjamin Netanjahu nach 12 Jahren von der Macht ab. Avishai Margalit, einer der einflussreichsten Philosophen Israels, hat viel über echte und „faule“ Kompromisse geforscht. Im Interview analysiert er die politische Zukunft des Landes.

 

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Einwanderung und Widerspruch

Wolfram Eilenberger veröffentlicht am 2 min
Chapô

Die Demonstrationen in Dresden offenbaren: Wutbürger wehren sich vor allem gegen eines – das Mobilitätsversprechen der Moderne

 

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Foucault und die Selbstsorge

Josef Früchtl veröffentlicht am 8 min
Chapô

Selbstsorge: Das klingt nach Wellness und Achtsamkeitsübungen. Michel Foucault verstand jedoch etwas ganz anderes darunter. Mit Rückgriff auf die asketischen Praktiken der Antike entdeckte er eine „Ästhetik der Existenz“, in der es darum geht, der eigenen Persönlichkeit eine kunstvolle Form zu geben.

 

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„Das Christentum selbst hat Gott abgeschafft“

Catherine Newmark veröffentlicht am 9 min
Chapô

Die Moralkritik in Nietzsches Spätwerk ist von heftigen Angriffen sowohl auf die überkommenen christlichen Moralvorstellungen als auch auf die moderne, egalitäre Vorstellung vom Menschen geprägt. Welches sind ihre wichtigsten Motive – und kann sie auch heute noch fruchtbar sein? Ein Gespräch mit Andreas Urs Sommer.

 

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