Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Eine Rezension von Svenja Flasspoehler, veröffentlicht am

Spätmoderne

Andreas Reckwitz, Autor des wirkmächtigen Buches „Die Gesellschaft der Singularitäten“, legt einen neuen Essayband vor. Aus Fukuyamas These vom „Ende der Geschichte“ wird „Das Ende der Illusionen“ – womit Reckwitz den grandiosen Irrtum einer ungetrübten Fortschrittserzählung meint, die an allen Ecken bröckelt. An die Stelle der Resignation setzt er die Einsicht, dass die Desillusionierung eine Chance ist, wenn man die Strukturmerkmale unserer Zeit nur richtig begreift. Ein erhellendes, dringendes Buch.