Lösungswege

Warum sind wir gern im Garten?

Dominik Erhard veröffentlicht am 2 min

Die Natur erwacht, alles grünt und auch das Unkraut schießt aus jeder Ritze. Vier Positionen, warum es uns mit Hacke und Heckenschere trotzdem in die Beete zieht

 

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Das Mögliche und das Wirkliche

Nils Markwardt

Worauf kommt es an, wenn die Sehnsucht nach dem Neuen erwacht, während gleichzeitig unklar ist, wo es zu suchen wäre? Die Zukunft ist gerade deshalb offen, weil nicht alles zu jeder Zeit möglich ist, sondern es stets aus dem Wirklichen hervorgeht. Das Neue gebiert sich stets aus dem Zusammenspiel von Ich und Umwelt, aus der Kombination von Selbstschöpfung und Inspiration.

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Cédric Enjalbert

Alles, was ist, muss vergehen. In der japanischen Kultur wird diese Einsicht zur Grundlage eines Denkens, das absolute Gegenwärtigkeit als höchste Form des Daseins feiert. Wie genau, erklärt der Philosoph Yasuhiko Sugimura.


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Tod aus Verzweiflung

Jack Fereday

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Pierre Vesperini

Für manche ist er ein Genussmensch, für andere ein Asket. Doch war Epikur auch der Guru einer religiösen Sekte? Das ist die überraschende Hypothese, die Pierre Vesperini, Experte für die antike Philosophie, hier vorstellt. In der durch Kulte und Opferriten geprägten Gesellschaft des alten Griechenlands wäre Epikurs philosophische Schule, der „Garten“, demnach nichts anderes gewesen als ein religiöser Verein. Und seine Mitglieder Verehrer eines Meisters, der danach strebte, gottgleich zu werden.

 


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Pflanzen gelten gemeinhin als dumpfe, bewusstlose Lebewesen. Die Forschung fordert diese Vorstellung jedoch zunehmend heraus – und wirft damit auch philosophische Fragen auf.

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Kaum etwas scheint stärker zum bis heute anhaltenden Vorurteil, Epikur habe eine Philosophie des puren Hedonismus gelehrt, beigetragen zu haben als die Tatsache, dass sich unter seinen Schülerinnen auch zahlreiche Frauen befanden. Eine davon war Leontion, „das Löwchen“

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Woher kommt das Neue?

Nils Markwardt

Es gibt diesen Punkt, an dem das Alte nicht mehr passt. Mit einem Mal werden Gewohnheiten schal, Gewissheiten brüchig, Routinen und Rituale zu eng. Aber was tun, wenn die Sehnsucht nach dem Neuen erwacht, während unklar ist, wo es zu suchen wäre? Wie soll es sich einstellen, das Neue? Woher kann es kommen? Aus uns selbst oder aus dem Nichts? Ist das Neue überhaupt eine Befreiung – oder ein gesellschaftlicher Imperativ im Zeichen des technischen Fortschritts? Bleib up to date! Erfinde dich neu! Sei kreativ! Das sind die Losungen unserer Zeit, deren permanenter Wandel uns zur Anpassung zwingt. Wagen wir also den Sprung ins Ungewisse, um zu finden, was noch nicht da ist.

 


Essay
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Adorno und das Kino

Josef Früchtl

Das Kino ist ein Sehnsuchtsort – nicht nur in Zeiten der Pandemie. Was aber kann der Kinofilm, was Streamingdienste nicht können? Antworten auf diese Frage finden sich ausgerechnet bei einem Denker, der als Gegner aller kulturindustriellen Erzeugnisse gilt: Theodor W. Adorno. Fern jeder Abstraktheit wohne die Kraft des Films darin, einen Bilderstrom zu erzeugen, der sich dem alltäglichen Leben anschmiegt. Auf diese Weise entwickelt der Film einen Zauber, der nur dort wirkt, wohin es uns alle derzeit zieht.

Adorno und das Kino