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Philomag Plus Logo Die gerechte Gesellschaft

Was ist fair?

Was ist fair?
Bild: Emmanuele Contini (Imago)

Am 20. Februar ist der internationale Tag sozialer Gerechtigkeit. Zeit für einen Blick auf John Rawls, der die wirkmächtigste Theorie der Gerechtigkeit des 20. Jahrhunderts entworfen hat. Der „Schleier des Nichtwissens“ bildete für ihn den Kern einer gerechten Gesellschaft. Was können wir heute von Rawls lernen? 

Gefangen im gesellschaftlichen Korsett
Bild: © 2026_Schubert, ROW Pictures, Walker+Worm Film, Gerald Kerkletz

Die drei Filme Rose, Gelbe Briefe und À voix basse der diesjährigen Berlinale beleuchten die Kehrseiten gesellschaftlicher Normen. Exemplarisch verdeutlichen sie die Kraft des Films andere Lebenswirklichkeiten zu vermitteln und unterdrückende Strukturen erfahrbar zu machen. Die Filme unterstreichen die Wandelbarkeit von Normen und die Gefahren, wenn man sie als unhinterfragbar postuliert.

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Julian Nida-Rümelin: „Der Kern des Digitalen Humanismus besteht in der Kritik des Animismus und der des Mechanismus“
Bild: Smith (Imago)

Künstliche Intelligenz wird häufig mystifiziert, der Mensch dagegen als determinierte Maschine verklärt, zeigt der Philosoph Julian Nida-Rümelin. Sein Gegenprogramm dazu: der Digitale Humanismus. Im Gespräch erklärt Nida-Rümelin, was es mit der eigenen Autorschaft auf sich hat, wie diese durch die digitale Transformation bedroht wird und warum Big Tech eigentlich zerschlagen gehört.

Wem gehört die Erde?
Bild: Johann Steen Boisen (Unsplash)

„Nobody is illegal on stolen land!“, protestierte kürzlich die Sängerin Billie Eilish, der man mit Blick auf ihre Intention sofort recht geben möchte. Doch wem gehört die Erde eigentlich? Eine historisch-philosophische Analyse mit Rousseau, Locke und Bruno Latour.
 

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Die impressionistische Wende des Denkens
Bild: Wikipedia

1826 verkündete Hegel das Ende der Kunst. Die Erfindung der Fotografie wenige Monate später gab ihm recht. Doch die Kunst konnte sich neuen Aufgaben zuwenden, sie konzentrierte sich fortan auf Stimmungen. Etwas Ähnliches könnte nun dem Denken bevorstehen, das durch KI an ein Ende gelangt.

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Daniel Haas: „In der Einsamkeit gibt es eine nicht zu schließende Lücke zwischen sich selbst und den anderen“
Bild: © Lea Sofia Fichtner

In seinem jüngst erschienenen Buch Einsamsein blickt Daniel Haas auf ein Leben, das ihn immer wieder in die Einsamkeit verschlug: Suizid beider Eltern, Burn-Out, Drogenabhängigkeit. Was es bedeutet, trotz sozialer Eingebundenheit einsam zu sein, welche Rolle das eigene Milieu spielt und wie gefährlich reizvoll die Einsamkeit sein kann, erzählt der Autor im Gespräch.

Mit Kant an der SB-Kasse
Bild: Wolfgang Maria Weber (Imago)

Wenn unser Autor an der SB-Kasse steht, dann beäugt ihn nicht nur der Security-Beamte kritisch, sondern auch Kant. Doch ist dieser überhaupt der richtige Ansprechpartner, wenn es um die moralische Frage geht, ob man auch mal was ohne zu scannen rüberziehen darf?

Was ist die „unsichtbare Hand“ von Adam Smith?
Bild: Wikipedia

Der Ausdruck „unsichtbare Hand“ stammt aus dem Denken von Adam Smith, einem bedeutenden Vertreter der schottischen Aufklärung, und ist ein zentrales Konzept des Wirtschaftsliberalismus: Er bezeichnet die Fähigkeit des Marktes, sich selbst zu regulieren. Aber hatte dieser Ausdruck für seinen Urheber nur eine wirtschaftliche Bedeutung? 

Die Dialektik des Antichristen
Bild: Wikipedia

Die öffentliche Debatte hat die Figur des Antichristen als personifiziertes Böses für sich entdeckt. Doch ist diese Beschreibung wirklich zutreffend? Sollten wir den Antichristen in der aktuellen Zeit vielleicht eher begrüßen? Eine philosophisch-theologische Begriffsanalyse.

Was heißt hier populistisch?
Bild: Marcus Glahn

Populistische Positionen verzeichnen zunehmend Aufschwung. Handelt es sich bei Populismus also um eine notwendige Strategie zur Politisierung oder um gefährliche Verkürzungen, die letztlich Gruppen gegeneinander in Position bringen? Darüber diskutierten die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und die Politikerin Sahra Wagenknecht beim Philo-live! Festival.

Digitale Amnesie
Bild: United Archives International (Imago)

In der digitalen Gesellschaft geht immer mehr Wissen verloren. KI könnte das Problem verschärfen und zu einem „Wissenskollaps“ führen, warnen Forscher.

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