Zeitgeist

"Der Ballermann ist ein Epizentrum menschlicher Kultur"

Dominik Erhard veröffentlicht am 07 September 2020 2 min

Der Soziologe Sacha Szabo erforscht seit langem das Phänomen Ballermann. Er erläutert, welche Sehnsüchte der Ort erfüllt und weshalb dem Mythos mittlerweile die Zerstörung droht.

Philosophie Magazin +

 

Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein


- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Einfache Registrierung per E-Mail
- Im Printabo inklusive

Hier registrieren


Sie sind bereits registriert?
Hier anmelden

Anzeige

Weitere Artikel

Impulse
3 min

Wie wir tätig sind

Martin Legros

Seit der Antike begriff die Philosophie die am Denken ausgerichtete „Vita contemplativa“ als höchste Form menschlicher Existenz. Arendt allerdings legte den Akzent auf das tätige Leben, die „Vita activa“. Und unterscheidet drei Grundformen, in denen sich die Bedingungen menschlicher Existenz ausdrücken: Arbeiten, Herstellen und Handeln.

Wie wir tätig sind

Gespräch
3 min

„Angst erfüllt auch eine produktive Funktion”

Svenja Flasspoehler

Durch die Aufkündigung des INF-Vertrags droht ein neues Wettrüsten. Die Deutschen lässt das bislang kalt. Ein Gespräch mit dem Historiker Frank Biess


Gespräch
18 min

Gefangen im griechischen Dilemma: Nichts geht mehr?

Martin Legros

Angesichts der Schuldenkrise schwanken Athen und Europa zwischen zwei Optionen: Kooperation oder eigenmächtige Nutzenmaximierung (Defektion). Diese Alternative steht im Zentrum der Spieltheorie, einer Spezialität des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis. Er hat sich zu einem Gespräch mit dem Philosophen Jon Elster bereit erklärt, dessen Werk er seit langem kennt und schätzt. Gemeinsam wägen sie das Gewicht der Emotionen und der Geschichte ab, auch jenseits der ökonomischen Vernunft


Artikel
1 min

Lebender Sarg

Lea Wintterlin

Seit Langem finden viele Menschen ihre letzte Ruhestätte in Särgen, die den Verwesungsprozess auf über zehn Jahre hinauszögern.

Lebender Sarg

Essay
11 min

Dialektik der Sensibilität

Andreas Reckwitz

Die Sensibilisierung des Selbst ist der Motor des Fortschritts. Inzwischen aber schlägt die positive Kraft moderner Empfindsamkeit ins gerade Gegenteil um: Die Kultur der Sensibilität droht den sozialen Raum zu zerstören. Der Soziologe Andreas Reckwitz erläutert in seinem Essay die Gründe.

Dialektik der Sensibilität

Gespräch
12 min

Alexander Kluge: „Der Mensch ist ein Fluchttier“

Philipp Felsch

Alexander Kluge ist die Trümmerfrau der Philosophie. Auf den Kriegsschauplätzen des 20. Jahrhunderts erforscht er die Bedingungen, aus denen blitzartig Frieden entstehen kann. Im Gespräch erklärt er, woher sein Vertrauen in den Menschen kommt.

Alexander Kluge: „Der Mensch ist ein Fluchttier“

Impulse
3 min

Maga durch Meta

Dominik Erhard

Jüngst verbreitete der US-Präsident auf Twitter abermals absurde Verschwörungstheorien und teilte ein zwei Jahre altes Video eines Troll-Accounts. Es wirkt wie der Tiefpunkt eines notorischen Lügners. Doch warum wenden sich viele Wähler dennoch nicht von ihm ab? Weil es Trump und seinen Anhängern, so kann man mit Hannah Arendt erklären, überhaupt nicht um Sachaussagen geht, sondern um die Meta-Kommunikation zur Vermittlung eines politischen Programms.

Maga durch Meta

Bücher
2 min

Entscheidende Unterschiede

Gert Scobel

Michael Tomasello erforscht, was Kinder und Affen eint und trennt

Entscheidende Unterschiede