Das sensible Selbst

Die Grenze des Zumutbaren

Sabine Hark veröffentlicht am 6 min

Der empfindsame Mensch definiert diese Grenze klar: am Arbeitsplatz, in Debatten, in der Kunst. Anstellerei oder Selbstschutz?

Philosophie Magazin +

 

Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein


- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Einfache Registrierung per E-Mail
- Im Printabo inklusive

Hier registrieren


Sie sind bereits Abonnent/in?
Hier anmelden


Sie sind registriert und wollen uns testen?
Probeabo

Anzeige

Weitere Artikel

Gespräch
3 min

Jan Assmann: „Das Verhüllen des Kopfs hat mit Religion nichts zu tun“

Dominik Erhard

Der EuGH formulierte jüngst Hürden für ein Verbot von Kopftüchern am Arbeitsplatz. Religionswissenschaftler Jan Assmann erklärt, warum solch ein Verbot besser komplett unrechtmäßig sein sollte – und warum die Verhüllung eigentlich nichts mit Religion zu tun hat.

Jan Assmann: „Das Verhüllen des Kopfs hat mit Religion nichts zu tun“

Essay
5 min

Wo alles begann

Helena Schäfer

Im Institut für Sozialforschung in Frankfurt wurde die Kritische Theorie einst geboren. In den Tagen der frühen Bundesrepublik stand das Haus im Spannungsfeld politischer Debatten und wurde von der Studentenbewegung besetzt. Der neue Direktor Stephan Lessenich will es wieder mehr in gesellschaftliche Debatten einbringen.

Wo alles begann

Gespräch
11 min

Gibt es ein Recht auf Faulheit?

Svenja Flasspoehler

Der moderne Leistungsträger definiert sich durch das, was er tut. Stillstand ist für ihn gleichbedeutend mit Tod. Aber welche Bedeutung hat die Passivität für unsere Existenz? Weist die Faulheit gar den Weg in ein anderes, selbstbestimmteres Dasein? Der Kulturwissenschaftler Thomas Strässle und der Schriftsteller Lukas Bärfuss über ein Leben jenseits der Leistungslogik


Gespräch
16 min

Dorothea Frede: „Platon zu lesen, ist verführerisch“

Catherine Newmark

Wieso müssen wir eigentlich aus der Höhle raus? Platon hat mit seiner Ideenlehre nicht nur die Erkenntnis als Suche nach ewigen Wahrheiten definiert, sondern das Philosophieren als durchaus auch moralisch anspruchsvolle und anstrengende Aufgabe charakterisiert. Über Platons Leben, Werk und Wirken und seine tief greifende Auswirkungen auf das Denken der letzten zweieinhalb Jahrtausende gibt Dorothea Frede, eine der international renommiertesten Spezialistinnen für antike Philosophie, Auskunft.

Dorothea Frede: „Platon zu lesen, ist verführerisch“

Bücher
3 min

Der wundersame Wechselbalg

Jörg Magenau

Das Leben besteht aus „Metamorphosen“ eines einzigen großen Organismus, erklärt der Philosoph Emanuele Coccia – und definiert damit die Ökologie neu.

Der wundersame Wechselbalg

Artikel
4 min

Elite, das heißt zu Deutsch: „Auslese“

Svenja Flasspoehler

Zur Elite zählen nur die Besten. Die, die über sich selbst hinausgehen, ihre einzigartige Persönlichkeit durch unnachgiebige Anstrengung entwickeln und die Massen vor populistischer Verführung schützen. So zumindest meinte der spanische Philosoph José Ortega y Gasset (1883–1955) nur wenige Jahre vor der Machtübernahme Adolf Hitlers. In seinem 1929 erschienenen Hauptwerk „Der Aufstand der Massen“ entwarf der Denker das Ideal einer führungsstarken Elite, die ihren Ursprung nicht in einer höheren Herkunft findet, sondern sich allein durch Leistung hervorbringt und die Fähigkeit besitzt, die Gefahren der kommunikationsbedingten „Vermassung“ zu bannen. Ortega y Gasset, so viel ist klar, glaubte nicht an die Masse. Glaubte nicht an die revolutionäre Kraft des Proletariats – und wusste dabei die philosophische Tradition von Platon bis Nietzsche klar hinter sich. Woran er allein glaubte, war eine exzellente Minderheit, die den Massenmenschen in seiner Durchschnittlichkeit, seiner Intoleranz, seinem Opportunismus, seiner inneren Schwäche klug zu führen versteht.


Gespräch
12 min

Robert Pfaller und Paula-Irene Villa im Dialog: Wo liegt die Grenze des Sagbaren?

Nils Markwardt

Kaum eine Frage wird derzeit kontroverser diskutiert: Ist rücksichtsvolles Sprechen Ausdruck des sozialen Fortschritts? Oder blockieren Sensibilitäten die demokratische Debattenkultur? Der Philosoph Robert Pfaller und die Soziologin Paula-Irene Villa über Verletzlichkeit, Political Correctness und die Macht der Worte.
 

Robert Pfaller und Paula-Irene Villa im Dialog: Wo liegt die Grenze des Sagbaren?

Essay
8 min

Die Macht des vorpolitischen Raums

Nils Markwardt

Stadions und Clubs sind wegen der Pandemie geschlossen, Bars und Kneipen dürfen sich oft nur halb füllen. Gerade dadurch wird uns klar, wie wichtig sie für eine Gesellschaft sind. Ja, mehr noch: Sie sind entscheidend für die demokratische Debattenkultur.

Die Macht des vorpolitischen Raums