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Neue Medien

Identität ist Handarbeit

Dominik Erhard veröffentlicht am 2 min

Wegen jahrealter Tweets darf der Komiker Kevin Hart die Oscar-Verleihung am 25. Februar nicht moderieren. Der Fall offenbart zentrale Herausforderungen des digitalen Zeitalters

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"Trumps Twitter-Politik führt uns zurück ins alte Rom"

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Ganz nah an der Macht? Donald Trump hält die Welt mit seinen Tweets in Atem. Die Politikwissenschaftlerin Nadia Urbinati über digitalen Populismus und verführerische Unmittelbarkeitsillusionen.


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Vorbild Kevin Kühnert

Svenja Flasspoehler

Kevin Kühnert hat Twitter verlassen und richtig gehandelt. Die Erzeugung vermeintlicher Wahrheiten durch polemische Überbietung beschädigt die Meinungsbildung von Politikern und Journalisten, meint Svenja Flaßpöhler.

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Utopia on Stage

Florian Werner

Was wir an den wirklich großen Popdiven bewundern, ist weit mehr als nur ihr Gesang und Aussehen. Sie sind mythische Gestalten, die letzten Göttinnen in einer säkularen Welt. Vor allem aber stehen sie für ganz eigene Utopien und Gesellschaftsvisionen – und leiten uns so auf dem Weg in eine offene Zukunft. Zur Grammy-Verleihung im Februar 2017 fünf sternenklare Ausdeutungen.


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Die Uberisierung des Terrorismus

Alexandre Lacroix

Orlando, Nizza, Würzburg, München: Eine neue Generation von Attentätern folgt ihrer ganz eigenen Geschäftslogik. Sie hat viel mit der neuen Ökonomie des digitalen Zeitalters zu tun.


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Das Denken im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Wolfram Eilenberger

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Im Zeitalter immer leistungsstärkerer Denkmaschinen könnte sich an diesen Fragen nicht weniger als die Zukunft unserer Art entscheiden. Höchste Zeit also, gemeinsam darüber nachzudenken



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Kwame Anthony Appiah: „Für universelle Kämpfe müssen Menschen nicht ihre Identitäten aufgeben“

Martin Legros

Der Mord an George Floyd hat zu weltweiten Protesten geführt – und dabei die drängende Frage aufgeworfen, welche Rolle die ethnische Identität im Kampf gegen Rassismus spielen darf und sollte: Wie rassistische Strukturen entlarven, ohne die Differenz schwarz-weiß abermals festzuschreiben? Ist Identität ein Werkzeug der Unterdrückung und Einengung – oder der Befreiung? Der in New York lehrende Philosoph Kwame Anthony Appiah über den Zusammenhang von Antirassismus und Ethnizität, Joe Bidens Wahl von Kamala Harris als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft – und den Beginn einer moralischen Revolution.

Kwame Anthony Appiah: „Für universelle Kämpfe müssen Menschen nicht ihre Identitäten aufgeben“

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Michael Haneke: „Man kommt nie in den Kopf des anderen“

Wolfram Eilenberger

Michael Haneke ist der Philosoph unter den Regisseuren. Seine Filme erkunden das dünne Eis, auf dem wir im täglichen Miteinander wandeln – und reflektieren die Gefahren des Mediums Film gleich mit. Der österreichische Oscar-Preisträger über die Gewalt der Bilder, die Grenzen der Sprache und wahre Kommunikation

Das Gespräch führten Wolfram Eilenberger und Svenja Flaßpöhler