Kolumne von Wolfram Eilenberger

Unter uns: Die Sache mit der Sprachnachricht

Wolfram Eilenberger veröffentlicht am 2 min

Folge 3: Menschen, die ihr Handy vor dem Mund balancieren, begegnen uns immer häufiger. Unser Kolumnist ist skeptisch.

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6 min

Abweichung wagen

Svenja Flasspoehler

Und, wie lauten Ihre Neujahrsvorsätze? Weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören? Mehr Sport treiben, häufiger Freunde treffen? Den Fernseher abschaffen, alle elektronischen Geräte nach Feierabend ausschalten, um wieder mehr Bücher zu lesen? Vielleicht möchten Sie auch auf Verpackungen verzichten, um Plastik zu sparen. Oder Ihr Auto häufiger stehen lassen? Leer liegt das neue Jahr vor uns. Und wie verlockend ist der Gedanke, sich in diese Leere hinein anders, gar ganz neu zu entwerfen! Schlechte Angewohnheiten und alte Ängste abzulegen, um sich in ganz neue Gefilde vorzuwagen. Gesünder zu leben. Tiefer. Selbstbestimmter.

Abweichung wagen


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Erkenne dein Selfie!

Konrad Paul Liessmann

Früher haben Menschen das Meer oder ihre Kinder fotografiert. Heute machen sie immer häufiger ein Bild von sich selbst. Krankhafter Narzissmus oder ironisches Alltagsspiel?


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Brauchen wir Baukasten-Handys?

Markus Krajewski

Was mag ein neues Gadget verheißen, das auf den seltsamen Namen „Phoneblok“ hört? Elektrisierte Zeitgenossen mögen an eine applikationstechnische Vorrichtung denken, die unliebsame Anrufe dankenswerterweise automatisch blockiert. Das Phoneblok – derzeit noch ein Projekt in der Gründungsphase – ist jedoch nichts dergleichen, auch wenn es mit Telekommunikation in Verbindung steht.
 


Artikel
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Trumps dunkle Skepsis

Wolfram Eilenberger

Welches Podium Trump heute auch immer betritt, wie wirr, desinformiert und selbstwidersprüchlich seine Auftritte auch sein mögen: Er verkörpert den lebendigen Tatbeweis, dass seine Vorbehalte gegen sämtliche Institutionen, die ihr Wirken im Zeichen der Wahrheit verstehen, eine gewisse Berechtigung hatten.
Wie soll man Trumps destruktiver Skepsis also begegnen?

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8 min

Sie ist wieder da. Die Frage nach der Identität.

Philipp Felsch

In der gesamten westlichen Welt kehren Identitätsfragen ins Zentrum des politischen Diskurses zurück. Donald Trump stilisierte sich erfolgreich als Anwalt des „weißen Mannes“. Marine Le Pen tritt in Frankreich mit dem Versprechen an, die Nation vor dem Verlust ihrer Werte und Eigenheiten zu bewahren. Auch in Deutschland wird das Wahljahr 2017 von kulturellen Verlustängsten dominiert werden. Das Projekt der Europäischen Union droht derweil zu scheitern. Terrorangst schürt Fremdenfeindlichkeit Wie lässt sich diesen Entwicklungen gerade aus deutscher Sicht begegnen? Mit einem noch entschiedeneren Eintreten für einen von allen nationalen Spuren gereinigten Verfassungspatriotismus? Oder im Gegenteil mit neuen leitkulturellen Entwürfen und Erzählungen? Bei all dem bleibt festzuhalten: Identitätspolitik war in den vergangenen Jahrzehnten eine klare Domäne linker Politik (u. a. Minderheitenrechte, Genderanliegen). Sind bestimmte Kollektive schützenswerter als andere? Was tun, damit unsere offene Gesellschaft nicht von Identitätsfragen gespalten wird?


Gespräch
3 min

Jan Slaby: „In-der-Welt-Sein ist deutlich mehr als Curlingsteine durch die Gegend schieben“

Lia Nordmann

Die Liste der Dinge, die Künstliche Intelligenzen besser können als Menschen, wächst stetig. Nach Erfolgen in den Denksportarten wie Go und Schach hat ein Roboter nun erstmals Profispieler im Curling geschlagen. Manche Experten sehen darin einen Durchbruch für autonome KIs. Der Philosoph Jan Slaby ist hingegen skeptisch. Die Potentiale der Zukunft lägen vielmehr in hybriden Systemen.   
 

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