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Werden Roboter uns ersetzen?

Marianna Lieder veröffentlicht am 2 min

Im Jahr 1950 entwarf der Mathematiker Alan Turing den sogenannten Turing-Test, der prüft, inwiefern es einem Computer gelingt, bei einem simulierten Gespräch als menschliches Gegenüber durchzugehen.

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Die Simulation des Denkens

Samuel Webb

Am 7. Juni bestand ein Computerprogramm erstmals den sogenannten Turing-Test. Doch ermittelt dieser Test, ob ein Computer denken kann?


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Alexander Grothendieck, ein außergewöhnlicher Mathematiker

Arthur Hannoun

Zum internationalen Welttag der Mathematik stellen wir Ihnen den genialen Mathematiker, radikalen Umweltschützer und vehementen Antimilitaristen Alexander Grothendieck vor, dessen Arbeiten den Blick des Faches auf sich selbst grundlegend verändert haben.

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Die Dialektik von Herr und Roboter

Michel Serres

Es wird oft behauptet, Maschinen stünden kurz davor, die Herrschaft über die Menschen zu erringen. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie der Philosoph Michel Serres erklärt. Für Serres sind Roboter und Algorithmen unsere neuen Knechte – und das ist auch gut so


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Der autoritäre Charakter

Warum gewinnen rechtspopulistische Autokraten weltweit Anhänger? Die Grundlagen reaktionären Erfolgs analysierte Theodor W. Adorno bereits im Jahr 1950.


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Daniel Hornuff: „Hass ist eine Technik der Kommunikation“

Nils Markwardt

Bei Debatten über Hass im Netz geht es oft um Sprache. Der Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff betont in seinem gleichnamigen Buch jedoch auch die Bedeutung von Hassbildern. Warum diese oft zusammengeschustert aussehen, weshalb man nicht von „Shitstorm“ sprechen sollte und inwiefern sich hier historisch äußerst stabile Muster zeigen, erklärt er im Gespräch.

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Gespräch
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Michel Kreutzer: „Missverständnisse zwischen Mensch und Tier sind keine Einbahnstraße“

Michel Kreutzer

Ängste, Depressionen und sogar Autismus: Auch Tiere leiden an psychischen Erkrankungen. Diese Auffassung jedenfalls vertritt die Tierpsychologie. Im Interview erläutert der Ethologe Michel Kreutzer, inwiefern man bei Hund, Katze und Co. von einem Unbewussten sprechen kann, man Tiere aber dennoch nicht vermenschlichen sollte.

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Bin ich, was ich esse?

Catherine Newmark

Mensch sein heißt, vom Baum der Erkenntnis gekostet zu haben. Mehr denn je steht die Essenswahl heute unter gesellschaftlichem Druck. Selbst gewählte Nahrungstabus bilden das Zentrum unserer Identität, ersetzen zunehmend religiöse und auch politische Bekenntnisse. Die damit verbundenen Haltungen pendeln zwischen lebensfroher Heilserwartung und genussferner Hypersensibilität, revolutionärer Energie und Angst vor staatlicher Überregulierung. Ist gutes Essen wirklich immer gesund? Gibt es überhaupt natürlichen Genuss? Und wenn ja, weist er wirklich den Weg zu globalen Lösungen? Oft, schrieb einst Friedrich Nietzsche, entscheidet ein „einziger Bissen Nahrung, ob wir mit einem hohlen Auge oder hoffnungsreich in die Zukunft schauen“. Hatte er recht?


Impulse
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Improvisation als Chance

Georg W. Bertram

Die Improvisation gilt als Notlösung. Auch jetzt, in der Krise, eilt ihr der schlechte Ruf voraus: Mehr schlecht als recht steht man so Situationen durch, auf die man nicht vorbereitet war. Der Philosoph Georg Bertram, Professor an der FU Berlin, meint dagegen: Die Improvisation ist eine fundamentale Fähigkeit des Menschen, die Übung voraussetzt – und in der Moderne, in der es kaum noch Blaupausen für menschliches Handeln gibt, zur Königsdisziplin avanciert. 

Improvisation als Chance