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Dossier Kollapsologie

Die neue Normalität

Nils Markwardt veröffentlicht am 4 min

Für moderne Gesellschaften bedeutet die Pandemie den Beginn einer „großen Transformation“. In welche Richtung diese verlaufen wird, ist die zentrale politische Zukunftsfrage.

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Weitere Artikel

Gespräch
5 min

Eric Klinenberg: „Singles sind keine tragischen Erscheinungen“

Alexandre Lacroix

Moderne Gesellschaften sind Single-Gesellschaften. Das birgt die Gefahr der Einsamkeit - und die Chance der Freiheit. Anlässlich der Aktionswoche gegen Einsamkeit veröffentlichen wir ein Gespräch mit dem Soziologen Eric Klinenberg über den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit, den Verdacht gegen Singles und einen Irrtum Peter Sloterdijks. 

Eric Klinenberg: „Singles sind keine tragischen Erscheinungen“

Artikel
2 min

Die Sache mit der Rudermaschine

Wolfram Eilenberger

Gute Vorsätze verlaufen oft im Sande. So wird das Heimsportgerät schnell zum Mahnmal für die Tücke gegenwärtiger Subjektivität.

Die Sache mit der Rudermaschine

Impulse
6 min

Der Mensch ist dem Menschen kein Wolf

Svenja Flasspoehler

Heute beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Für eine bedachte Rücknahme der Lockdown-Beschränkungen spricht ein wesentlicher Funktionsmechanismus liberaler Gesellschaften: Modernes Zusammenleben beruht auf Vertrauen. Es preiszugeben, bedeutet einen Rückschritt zum Hobbesschen Leviathan. Ein Kommentar von Svenja Flaßpöhler.

Der Mensch ist dem Menschen kein Wolf

Impulse
4 min

Putins Angst vor dem Liberalismus

Annika Fränken

Die NATO-Osterweiterung gilt Putin als größter Graus, wird vom Westen jedoch als eine bloß fadenscheinige Rechtfertigung für seinen Angriffskrieg abgetan. Die Missachtung von Putins Sorge könnte fahrlässig sein, denn sie gibt einen Hinweis, aus welcher Richtung ihm die größte Gefahr für seine Macht droht, meint Annika Fränken.

Putins Angst vor dem Liberalismus

Artikel
1 min

Die neue Ausgabe: Wem gehört meine Zeit?

Philomag Redaktion

Innere und äußere Leistungsimperative fressen schnell die Lebenszeit auf. Kein Wunder, dass zeitgenössische Trends gerade in die umgekehrte Richtung weisen: Das Verhältnis von Leben und Arbeit wird neu verhandelt. Wie sähe eine Gesellschaft aus, die den verschiedenen Dimensionen des Seins gerechter wird? Liegt gar in künstlicher Intelligenz eine Chance? 

Hier geht's zur umfangreichen Heftvorschau!

Die neue Ausgabe: Wem gehört meine Zeit?

Gespräch
5 min

Florian Rötzer: „Erst die Heimlichkeit des Heims macht uns zu modernen Menschen“

Florian Rötzer

Dass Sein und Wohnen zusammenhängen, dürfte vielen seit dem Beginn der Pandemie noch deutlicher geworden sein. Im Gespräch erläutert der Philosoph Florian Rötzer, was eine denkfreundliche Umgebung ist, wie ein hygienisches Bewusstsein Einzug in unsere vier Wände hielt und warum private Räume immer mehr zum Cockpit werden.

Florian Rötzer: „Erst die Heimlichkeit des Heims macht uns zu modernen Menschen“

Impulse
6 min

Depression: Woran kranken unsere Gesellschaften?

Samuel Lacroix

Sind Sie eher Prozac oder Paroxetin? Effexor oder Seroplex? Wenn Ihnen diese Namen nichts sagen, gehören Sie zu den wenigen, die vom modernen Übel der Depression verschont sind. Samuel Lacroix fragt nach den Hintergründen dieser psychischen Krankheit und geht mit einem Philosophen auf die Reise, der selbst schwer depressiv war.
 

Depression: Woran kranken unsere Gesellschaften?