Die übersehene Minderheit
Unfertige Wesen, die zur Vernunft erzogen werden sollen, Verfügungsmasse der übermächtigen Erwachsenen, bedroht von Armut und Gewalt: Kinder stehen oft auf der Schattenseite der Gesellschaft. Drei neue Bücher zeigen, warum sich das dringend ändern muss, auch im Interesse unserer Demokratie.
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Aber was sind sie dann? Jeder, der schon einmal eine ernsthafte Unterhaltung mit einer Vierjährigen geführt hat, weiß: Es sind rätselhafte, kluge Wesen, mit einer zum Teil verblüffend anderen Art zu denken. Diese Andersartigkeit wurde seit der Aufklärung jedoch als „unvollständig“ beschrieben: Kinder seien Menschen im Werden und müssten zur Rationalität erst erzogen werden. In diesem Denken wurzle eine bis heute herrschende Benachteiligung der Kinder, schreibt die britische Kinderrechtlerin Eloise Rickman.
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