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Bild: © Chloé Azzopardi

Essay

Anthropologie des Argwohns

Carlotta Voß veröffentlicht am 27 März 2026 7 min

In der Moderne muss die Frage nach der Natur des Menschen neu beantwortet werden. Die Antwort des Philosophen Arnold Gehlen fällt pessimistisch aus: Der Mensch sei ein überfordertes Wesen, das den Schutz starker Institutionen benötigt. Dabei ließe das von ihm postulierte Verhältnis von Natur und Kultur auch andere Schlüsse zu.

 

In vielen Buchläden in Europa und in den USA steht derzeit ein Buch, das den so suggestiven wie verheißungsvollen Titel trägt: Im Grunde gut. Er soll Provokation und politische Intervention sein. In den Augen des Autors Rutger Bregman nämlich dominiert im westlichen Denken die negative (und konservative) Antwort auf die Frage nach der moralischen Natur des Menschen und richtet gehörigen Schaden an. Das pessimistische Menschenbild nämlich motiviere dazu, „Institutionen des Misstrauens“ zu errichten, die erst hervorbrächten, was sie einzuhegen versuchten: argwöhnische, egoistische, grausame Menschen. Im progressiven Ansinnen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, will Bregman den anthropologischen Pessimismus austreiben, indem er ihn widerlegt. Dass der Mensch „im Grunde gut“ ist und dass darum der anthropologische Optimist Rousseau recht hat gegenüber dem anthropologischen Pessimisten Hobbes – das ist für den selbsterklärten „realistischen Utopiker“ Bregman die im Sinne ihrer empirischen Nachprüfbarkeit „realistische“ Position.

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