Kaufrausch

Brauchen wir E₋Zigaretten ?

Markus Krajewski veröffentlicht am 2 min

In den späten achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann Regisseur Jim Jarmusch („Dead Man“, „Only Lovers Left Alive“), der große Metaphysiker der Cinematografie, in einer Serie von Kurzfilmen namens „Coffee and Cigarettes“ die materiellen Grundlagen geistiger Arbeit zu reflektieren.

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Gespräch
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Michael Haneke: „Man kommt nie in den Kopf des anderen“

Wolfram Eilenberger

Michael Haneke ist der Philosoph unter den Regisseuren. Seine Filme erkunden das dünne Eis, auf dem wir im täglichen Miteinander wandeln – und reflektieren die Gefahren des Mediums Film gleich mit. Der österreichische Oscar-Preisträger über die Gewalt der Bilder, die Grenzen der Sprache und wahre Kommunikation

Das Gespräch führten Wolfram Eilenberger und Svenja Flaßpöhler


Impulse
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Tactical Urbanism: Der Weg zur neuen Stadt?

Theresa Schouwink

Zu einer Plaza umfunktionierte Parkplätze, Pop-up-Fahrradwege und über Nacht angelegte Blumenbeete am Straßenrand. All das sind Ausdrücke einer Protestform namens „Tactical Urbanism”, die Städte nachhaltig umgestalten will. Dabei ähneln die Aktionen dem, was der Soziologe Michel de Certeau bereits in den 1980er Jahren als „Taktik“ beschrieb.

Tactical Urbanism: Der Weg zur neuen Stadt?

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Jan Costin Wagner - Der Eiskalte

Wolfram Eilenberger

Jan Costin Wagner ist der Metaphysiker unter Deutschlands Krimiautoren. Seine Helden fahnden nicht nach Mördern, sondern nach dem Tod selbst. Wer trägt Schuld an unserer Sterblichkeit? Lässt sie sich aufklären? Philosophische Fragen, die vor allem Wagners finnischen Ermittler Kimmo Joentaa begleiten, wenn er sich im tiefsten Winter ein ums andere Mal in die Kälte des Daseins wagt.


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Cédric Klapisch - Der Umwegige

Sylvain Fesson

Das Philosophiestudium hat er abgebrochen, sein Weg führte ihn auf verschlungenen Pfaden zum Film. Der Regisseur und Drehbuchautor feierte mit „L’Auberge espagnole“ (2002) seinen ersten großen Kinoerfolg, der sich mit „Wiedersehen in St. Petersburg“ (2005) fortsetzte. 


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Einfach leben - Warum ist das so kompliziert?

Svenja Flasspoehler

Einfach leben, das klingt so leicht. Nach Gelassenheit, geistiger Weite. Nach einer Existenz, die ihre Freiheit in der Beschränkung findet. Nach Balance, Übersicht, Halt. Doch wer versucht, ein solches Dasein auf Dauer zu stellen, scheitert schnell an den Realitäten des Alltags – und auch an sich selbst. Wie verzichten in einer Welt, die permanent Neues anpreist? Wie ausgeglichen sein, wenn Verlangen und Lust – ganz zu schweigen von den Ansprüchen der anderen – die innere Ruhe permanent stören? Die Philosophie zeigt drei Wege zum einfachen Leben auf: Erst die Übung führt uns zur Leichtigkeit. Das Geheimnis einer erfüllten Existenz ist die Leere. Das Wesentliche zu sehen, setzt Selbsterkenntnis voraus. Askese, Minimalismus, Authentizität: Einfachheit beginnt in uns.

 


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Ein Tag im Leben des Neuen Realisten

Philippe Nassif

Eine neue Denkströmung namens „Neuer Realismus“ bricht radikal mit unseren Vorstellungen davon, was es wirklich gibt. Der Philosoph Markus Gabriel gehört zu ihren führenden Köpfen. Wie es sich wohl anfühlt, in einer Welt zu leben, in der von Einhörnern bis zum Osterhasen so gut wie alles existiert – außer der Welt selbst? Eine metaphysische Probe aufs Exempel



Gespräch
10 min

Das Ende der Autonomie?

Barbara Bleisch

Wir leben in einer Welt, in der uns Konzerne umfassender ausspähen als Geheimdienste. Entzieht die Digitalisierung einem selbstbestimmten Leben die Grundlagen? Harald Welzer und Reinhard Merkel im Streitgespräch.