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Verzeihen

Die Grenze des Verzeihbaren

Sibylle Lewitscharoff, Thomas Macho, im Interview mit Svenja Flasspoehler veröffentlicht am 12 min

Was moralische Schuld ist, wird fragwürdiger, je genauer man hinsieht. Und doch gibt es Situationen, in denen nur noch eines hilft: der radikale Kontaktabbruch. Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff und der Kulturwissenschaftler Thomas Macho über Zorn, komplexe Selbstverhältnisse und letzte Auswege

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Was wäre deutsch?

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Verfassungspatriotismus, Leitkultur, Täternation? Die Frage nach der Identität ist für Nachkriegsdeutsche besonders heikel. Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff und der Philosoph Peter Trawny erkunden Möglichkeiten einer produktiven Antwort.


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Thomas Macho: "Was passiert, wenn wir uns in ein Bild verwandeln?"

Svenja Flasspoehler

Brustvergrößerung, Bulimie, Botox: Die Arbeit am Körper nimmt besorgniserregende Ausmaße an. Ein Gespräch mit dem Kulturhistoriker Thomas Macho über die Qualen des Schönseinwollens und die ganz eigene Ästhetik des Leidens

 


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Ist es möglich, sich mit der eigenen Sterblichkeit zu versöhnen? Für den Schriftsteller David Wagner und den Kulturwissenschaftler Thomas Macho ist dies die Schlüsselfrage unserer Existenz. Ein Gespräch über fragile Leiber, letzte Worte und die Verantwortung eines befristeten Daseins.



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Dieter Thomä: "Keine Demokratie ohne Störenfriede!"

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Gibt es einen guten Tod?

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Kein Mensch entgeht dieser Frage. Für die meisten bleibt sie mit Angst behaftet. In den aktuellen Debatten zur Sterbehilfe wird über den guten Tod vor allem im Sinne des guten Sterbens und damit reiner Machbarkeitserwägungen verhandelt. Wo liegen unvertretbare Leidensgrenzen? Hat der Mensch das Recht, selbst über sein Ende zu bestimmen? Gibt es den wahrhaft frei gewählten Suizid überhaupt? Im Zuge dieser Konzentration auf das Sterben geraten die lebensleitenden Fragen aus dem Blick. Wie gehen wir mit der eigenen Endlichkeit und der unserer Nächsten um? Können wir uns mit dem Tod versöhnen? Wie sieht eine menschliche Existenz aus, die ihr Ende stets verdrängt? Oder ist das bewusste Vorauslaufen in den Tod – wie es beispielsweise Sokrates oder Heidegger behaupten – nicht gerade der Schlüssel zu einem gelungenen Dasein? Mit Beiträgen unter anderem von Svenja Flaßpöhler, Reinhard Merkel, Philippe Forest, Thomas Macho und David Wagner



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Und was, wenn die Wunde niemals heilt?

Svenja Flasspoehler

Trennung, Verlust, Schuldgefühle: Kaum ein Mensch, der unverwundet durchs Leben käme. Ein Gespräch über Narben, Falten, Schicksalsschläge und die Möglichkeit, sich der Welt wieder zuzuwenden. Ein Gespräch zwischen Roger Willemsen und Thomas Macho.

Und was, wenn die Wunde niemals heilt?