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Zeitgeist

"Fluchtrouten können immer nur eine Notlösung sein"

Jana Stern veröffentlicht am 3 min

Die Arbeit von privaten Hilfsorganisationen vor der libyschen Küste wird zunehmend erschwert. Der Vorwurf: Schlepper profitieren von deren Einsatz. Der Philosoph Frank Dietrich über die ethischen Implikationen der Seenotrettung.

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Weitere Artikel

Impulse
1 min

Die Macht der Form

Alexis Henri Clérel de Tocqueville

Donald Trumps Rede, in der er seine Wahlniederlage anerkennt, lässt nach wie vor auf sich warten. Den hergebrachten Konventionen und Formen der Machtübergabe verweigert sich der abgewählte Präsident strikt. In seiner Schrift Über die Demokratie in Amerika (1840) hat der Philosoph Alexis de Tocqueville den verbreiteten Widerwillen gegen die Form klar benannt – und gleichzeitig auf deren unverbrüchlichen Wert hingewiesen. Formen sind Mechanismen des Triebaufschubs und der Kontrolle. Im privaten wie auch im politischen Raum. Hier ein Textauszug. 

Die Macht der Form

Gespräch
11 min

Wie viel Gleichheit verträgt die Freiheit?

Nils Markwardt

Die Fortschrittserzählung, dass alle vom Wohlstand profitieren, wird zunehmend porös. Ist also mehr Staat gefragt? Oder steht der Einzelne in der Pflicht? Die Politologin Ulrike Ackermann und der Soziologe Oliver Nachtwey über das richtige Verhältnis von Umverteilung und Selbstbestimmung


Artikel
4 min

Liegt die Zukunft der Arbeit zu Hause?

Martin Gessmann

Durch die Coronakrise wurden Homeoffice und Videokonferenzen für viele Menschen zur neuen Normalität. Nur eine Notlösung – oder ein Konzept mit Potenzial?

 


Essay
12 min

Meer denken

Nils Markwardt

Auch in Zeiten der Pandemie zieht es Millionen von Menschen zum Urlaub an die Küsten. Denn die See verspricht nicht nur Erholung, sondern in ihr spiegelt sich auch die menschliche Existenz. Eine kleine Philosophie des Meeres.

Meer denken

Essay
7 min

Dem Narzissmus eine Chance

Wolfram Eilenberger

Über 2000 Jahre predigten die Weisen unserer Kultur, das gute Leben zeichne sich dadurch aus, möglichst wenig „an sich zu denken“. Heute hingegen wird permanente Selbstsorge zum Fundament einer wahrhaft ethischen Existenz erklärt. Die Maxime des „Ich zuerst!“ bildet die Grundlage einer immer größeren Anzahl von Therapie- und Selbsthilfeangeboten. Nur ein sich liebendes, gefestigtes Ich, das seine eigenen Bedürfnisse kennt und umzusetzen weiß, ist demnach in der Lage, auch für andere Menschen Sorge zu tragen. Worin liegen die Gründe für diese Entwicklung? Und ist ein verstärktes Selbstinteresse wirklich die Heilung – oder nicht vielmehr die Krankheit selbst?


Essay
5 min

II Ermächtigen - Befreit die weibliche Lust!

Mithu M. Sanyal

Männer begehren, Frauen werden begehrt. Männer profitieren von Sex, für Frauen ist er eine Gefahr. Diese Logik ist alt und immer noch wirkmächtig. Höchste Zeit, dass wir sie ändern


Impulse
10 min

Geschlecht und Wahrheit

Svenja Flasspoehler

Ein feministisches Kollektiv schreibt einen öffentlichen Brief an die Künstlerin Monica Bonvicini: Sie solle sich beruflich vom Galeristen Johann König trennen, gegen den der Vorwurf der sexuellen Belästigung im Raum steht. Bonvicini, deren Ausstellung ab Freitag in der Neuen Nationalgalerie zu sehen ist, hat dem Druck nachgegeben. Wo steht der Feminismus heute? Von Svenja Flaßpöhler.

Geschlecht und Wahrheit

Impulse
2 min

Improvisation als Chance

Georg W. Bertram

Die Improvisation gilt als Notlösung. Auch jetzt, in der Krise, eilt ihr der schlechte Ruf voraus: Mehr schlecht als recht steht man so Situationen durch, auf die man nicht vorbereitet war. Der Philosoph Georg Bertram, Professor an der FU Berlin, meint dagegen: Die Improvisation ist eine fundamentale Fähigkeit des Menschen, die Übung voraussetzt – und in der Moderne, in der es kaum noch Blaupausen für menschliches Handeln gibt, zur Königsdisziplin avanciert. 

Improvisation als Chance