Zeitgeist

"Hilary Clinton ist eine Negativkandidatin"

Wolfram Eilenberger veröffentlicht am 3 min

Am 1. März festigten Hillary Clinton und Donald Trump ihren Vorsprung im Wahlkampf. Kann die Demokratin den amerikanischen Albtraum abwenden? Ein Gespräch mit Yascha Mounk.

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Gespräch
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Cornel West: „Amerika ist unterwegs in den Nihilismus“

Julien Charnay

Die Konfrontation mit Rassismus prägt den politischen Diskurs nicht nur im – von Wahlerfolgen für Rechtsextreme gezeichneten – Europa, sondern auch in den USA. Dort warf Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ihrem Konkurrenten Donald Trump offen vor, ein rassistisches Klientel zu bedienen; während viele Sportler dem Footballer Colin Kaepernick in seinem Protest gegen Diskriminierung und Gewalt folgen und sich weigern, zur amerikanischen Hymne und Flagge zu salutieren. Im Interview mit Julien Charnay sprach Cornel West über alltäglichen Rassismus, heilende Komik und eine Enttäuschung namens Barack Obama.

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Das Elefantenbaby im Porzellanladen

Wolfram Eilenberger

Mit kalkulierten Tabubrüchen dominiert Donald Trump den amerikanischen Vorwahlkampf, bereits Thomas Hobbes sah in solchen Rabauken den Albtraum eines jeden Staates.


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Lawrence Lessig - Demokratiehacker

Daniel Roßbach

Auch wenn erst 2016 ein neuer US-Präsident – oder eine Präsidentin – gewählt wird, laufen bereits die Vorwahlkämpfe. Bei den Demokraten scheint die Nominierung Hillary Clintons sicher, dennoch tritt Lawrence Lessig nun gegen sie an.


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Staatskörper

Josefine Berkholz

Mit der bevorstehenden Berufung der Juristin Amy Coney Barrett an den US-amerikanischen Supreme Court erhoffen sich viele Konservative eine Verschärfung oder gar Aufhebung des Rechts auf Abtreibung. Darin offenbart sich exemplarisch eine tiefe Widersprüchlichkeit der Republikanischen Partei, die sich sonst vehement gegen staatliche Eingriffe in die private Lebensführung stellt. Bei den amerikanischen Konservativen verbinden sich nämlich zwei Denktraditionen, die eigentlich nicht zusammengehen.

Staatskörper

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Totentanz in Iguala

Michel Eltchaninoff

Die Entführung von 43 mexikanischen Lehramtsstudenten einer Landhochschule in Ayotzinapa Ende 2014 hat die ganze Welt bewegt. Die Hintergründe der Tat liegen immer noch im Dunkeln. Unser Autor ist zum Ort des Geschehens gereist, um Antworten zu finden: Wie hängen die dortige Gewalt und die Geschichte Mexikos zusammen? Wie konnte aus dem einst revolutionären Geist des Landes ein Staat erwachsen, in dem der Hobbes’sche Naturzustand, ein Krieg aller gegen alle, herrscht? Und was ist in jener Schreckensnacht wirklich geschehen? Bericht aus einer albtraumhaften politischen Realität.


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Die Apokalypse für Deutschland?

Wolfram Eilenberger

Ängste schüren, die Katastrophe herbeireden, Feinde erfinden: Bereits vor 80 Jahren analysierte Walter Benjamin die Wahlkampftaktik der heutigen AfD. Lieferte er das Gegengift gleich mit?


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Wahlkampf der Dynastien

Nils Markwardt

Nicht nur in den USA prägen Familien den Politikbetrieb – und erinnern uns damit an das Gründungsparadox der Republik


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Michael Hampe: "Expertenherrschaft ist der Tod der Demokratie"

Philipp Felsch

Dem amerikanischen Pragmatismus haftet bis heute der Makel des Kosten-Nutzen-Denkens an. In Wirklichkeit will er die Menschen zu neuen Erfahrungen führen. Der Philosoph Michael Hampe über Trump, Brexit und die Notwendigkeit einer pragmatischen Utopie.