Die Persönlichkeit

Jaron Lanier - Der digitale Konvertit

Dominik Erhard veröffentlicht am 1 min

Seit den 1990er-Jahren gehört Jaron Lanier zu den wichtigsten Pionieren der digitalen Welt.

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Helene Hegemann - Die Verwegene

Leyla Sophie Gleissner

Seit ihrem Debütroman „Axolotl Roadkill“ gehört Helene Hegemann zu den wichtigsten deutschen Schriftstellerinnen. „Bungalow“, der neue Roman der 26-Jährigen, erscheint im August. Er erzählt das Leben der jungen Rebellin Charlie, die sich von ihrer Mietskaserne in die schillernde Welt des Theaters aufmacht. Stürmisch, mutig und verwegen wie Hegemann selbst

 


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Heimisch bleiben in einer Welt nach Auschwitz

Catherine Newmark

Die These von der „Banalität des Bösen“ gehört zu den umstrittensten in Hannah Arendts Werk. Die Berliner Philosophin Susan Neiman erklärt, warum Arendts Buch über Eichmann für sie den wichtigsten Versuch einer Theodizee im 20. Jahrhundert darstellt.

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"Trumps Twitter-Politik führt uns zurück ins alte Rom"

Philipp Felsch

Ganz nah an der Macht? Donald Trump hält die Welt mit seinen Tweets in Atem. Die Politikwissenschaftlerin Nadia Urbinati über digitalen Populismus und verführerische Unmittelbarkeitsillusionen.


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Lambert Wiesing: "Luxus ist eine Trotzreaktion"

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Bruce Bégout

„Big Brother ist watching you“, kaum ein Satz ist so tief in unser politisches Bewusstsein eingedrungen wie die Kernbotschaft aus George Orwells dystopischem Roman „1984“. Mit großer Eindringlichkeit und Präzision schildert Orwell in diesem Werk den Alltag in einer totalitären Überwachungsgesellschaft. Kein Wort bleibt hier unbelauscht, keine Geste ungeprüft, kein Gedanke folgenlos. Mit den digitalen Informationstechniken, die im Zeichen von Big Data unseren gesamten Alltag protokollieren und erfassen, hat Orwells Vision vom totalen Überwachungsstaat neue Aktualität gewonnen. Kurz nach der Amtsübernahme von Donald Trump schnellte das Buch in den USA sogar zurück auf die Bestsellerlisten, aus konkreter Angst vor einer neuen Ära des Freiheitsverlusts und der Wahrheitsferne. In seinem Essay untersucht der Philosoph Bruce Bégout, wie Orwells Idee zu dem Buch entstand. Im Vorwort zum Beiheft geht Éric Sadin dem Phänomen der globalen Überwachung nach.


Impulse
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Netzlese

Philomag Redaktion

Fünf philosophische Lesetipps für den Sonntag. Diesmal mit einer Analyse der Anti-Infektionsschutzdemos mithilfe John Lockes, Judith Butler im Interview über J.K. Rowling und transfeindlichen Feminismus, die Rolle der Landbevölkerung bei der Einführung linearer Zeitvorstellungen im Zuge der Aufklärung, einem Plädoyer für die Besteuerung des digitalen Mehrwerts sowie einer langen Nacht über Walter Benjamin.

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Essay
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Das zerstreute Ich

Wolfram Eilenberger

Unser Alltag wird zunehmend von Unterbrechungen und Multiasking bestimmt. Im Dauerfeuer der medialen reize fällt es immer schwerer, auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen. Die anzahl der ADHS-Diagnosen steigt ebenso kontinuierlich an wie jene der burnout-Diagnosen. Sind die fliehkräfte des digitalen Kapitalismus im begriff, neben dem alltag auch unser Innerstes zu zerreißen? Doch was wissen wir eigentlich über die wahre Gestalt des menschlichen bewusstseins? Ist unser Denken womöglich von Natur auf permanente zerstreuung angelegt? Stellt das dezentrierte Ich sogar utopische Perspektiven einer neuen, intensiveren Daseinsform in aussicht?


Gespräch
4 min

„Kryptowährungen stellen die Idee des Staates infrage“

Octave Larmagnac-Matheron

Die chinesische Zentralbank hat Mitte September ihr Vorhaben bekräftigt, einen digitalen Yuan einzuführen. Das ist nur eines von vielen Beispielen für den zunehmenden Willen von Staaten, auf dem Gebiet der Kryptowährungen mitzuhalten – die Philippinen, Schweden, Uruguay, Mexiko und selbst die Eurozone verfolgen ähnliche Projekte. Für die Philosophin Catherine Malabou ist dies ein Widerspruch in sich, da Kryptowährungen auf anarchistischen Prinzipien von Horizontalität und Dezentralisierung beruhen, die die Währungshoheit von Staaten und Zentralbanken infrage stellen.

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