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Nachgefragt

Lydia Benecke: "Viele Frauen wünschen sich beim Sex die Dominanz des Partners"

Lydia Benecke, im Interview mit Svenja Flasspoehler veröffentlicht am 3 min

In einer SM-Beziehung das Wohlergehen des submissiven Parts zu sichern, ist ein Balanceakt. Wie gelingt es, Lust und Gewalt zu vereinen? Interview mit Lydia Benecke

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Die Lust an der Unterwerfung

Svenja Flasspoehler

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Der Freihandel als Kriegsstifter

Oliver Weber

Wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Ländern sichern den Frieden: Diese Annahme ist tief in unserer Kultur verankert, doch durch den Angriffskrieg Russlands wurde sie erschüttert. Ein Blick in die Ideengeschichte zeigt, dass sie schon immer umstritten war.

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Mithu M. Sanyal

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Gespräch
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Existiert die Zeit?

Sven Ortoli

Die Physiker Lee Smolin und Carlo Rovelli arbeiteten viele Jahre zusammen, bevor sie sich über das Wesen von Zeit entzweiten. Smolin zufolge existiert die Zeit wirklich. Laut Rovelli haben wir es mit mehreren Schichten von Zeit zu tun. Ein Dissens, der eine der ältesten Debatten der Metaphysik neu entfacht.

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Gespräch
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Smudo - Der Gemütliche

Eva Maria Gerstenlauer

Smudo, mit bürgerlichem Namen Michael Bernd Schmidt, wurde als Jugendlicher Schmuddel genannt. Früh aufstehen, sich waschen: nicht Smudos Ding. Erfolgreich ist er trotzdem. Mit seiner Band „Die Fantastischen Vier“, die ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert, ist der Texter und Rapper gerade auf Deutschlandtournee. Das neue Album heißt „Rekord“ – fragt sich nur, worin?


Gespräch
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Umberto Eco im Gespräch: "Die Sprache ist eine permanente Revolution"

Martin Legros

Seiner Herkunft nach Philosoph, wurde Umberto Eco als Romanautor und kosmopolitischer Essayist zu einer intellektuellen Legende. Die Leichtigkeit, mit der er alle Themen angeht, zeigt, dass Denken eine lustvolle Tätigkeit ist.

Umberto Eco war eine geheimnisumwitterte Figur. Wie ist aus diesem Kind einer einfachen Familie im Piemont der kosmopolitische Intellektuelle geworden, der er war? Als Enkel eines Druckers und Sohn eines Buchhalters verbrachte Eco den Krieg mit seiner Mutter in den Bergen, wo sich der Salesianerorden Don Bosco seiner annahm und in ihm die Liebe zu der Philosophie des heiligen Thomas von Aquin wachrief. Wie ist aus dem Autor zweier erfolgreicher Mittelalterkrimis und ein paar ironischer Essays über den Zeitgeist ein Gelehrter geworden, der sich wie ein Magier von Peking über São Paulo nach Paris durch die Welt bewegte, um seine intelligente und vergnügte Meinung über den Triumphzug der Simulakren zum Besten zu geben, über den Niedergang des Buches, über Verschwörungstheorien – oder über Charlie Brown als „Moment des universellen Bewusstseins“? Um dieses Geheimnis zu lüften, haben wir uns mit ihm im Louvre getroffen, wo er 2012 auf Initiative des Instituts Transcultura eine Kommission von Künstlern, Architekten und Intellektuellen aus Europa und China versammelt hatte. Das Ziel? Die Einübung einer Art intellektueller Gymnastik, die seiner Meinung nach nötig ist, wenn es gelingen soll, in der großen Konfrontation zwischen den Kulturen, die sich vor unseren Augen abspielt, Orientierung zu finden. Das, was er „geistige Vielsprachigkeit“ nennt oder die Fähigkeit, nicht nur eine einzige Sprache zu sprechen, sondern die feinen und entscheidenden Unterschiede zwischen den Kulturen auszumessen.

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