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Zeitgeist

Mobile World Congress: Willkommen in der Hölle

Cédric Enjalbert veröffentlicht am 2 min

Am 21. Februar 2016 kündigt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress eine mit Samsung entwickelte Virtual-Reality-Brille an. Wird Platons Höhlengleichnis bald unsere neue Wirklichkeit?

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Artikel
4 min

Gelebte Lüge

Ollivier Pourriol

Auf der Leinwand hat Platons Höhlengleichnis schon oft Pate gestanden für das filmische Gedankenexperiment, dass alles, was wir zu wissen meinen, in Wahrheit eine Täuschung ist. Dabei kommt Die Truman Show der Intention des antiken Philosophen tatsächlich näher als die Matrix-Trilogie.

Gelebte Lüge

Essay
8 min

Platon und das Virtuelle

Jean-François Mattéi

Treten durch digitale Technologien Illusionen an die Stelle der Wahrheit? Diese Frage führt unweigerlich zu Platon, der in seinem Höhlengleichnis die Verführungskraft der Bilder aufgezeigt und angeprangert hat. Mit dem Philosophen lässt sich verstehen, wie die heutigen Computerbilder erzeugt werden.

Platon und das Virtuelle

Gespräch
9 min

Diktatur der Experten?

Catherine Newmark

Platons Kritik an der attischen Demokratie wirkt mit Blick auf die Gefahren des zeitgenössischen Populismus wieder aktuell. Doch sein Gegenmodell, die Expertokratie, scheint indes geradezu totalitär. Der Philosoph Christoph Horn über Platons politische Visionen. 

Diktatur der Experten?

Artikel
9 min

Kann uns die Liebe retten?

Nils Markwardt

Der Markt der Gefühle hat Konjunktur. Allen voran das Geschäft des Onlinedatings, welches hierzulande mit 8,4 Millionen aktiven Nutzern jährlich über 200 Millionen Euro umsetzt. Doch nicht nur dort. Schaltet man etwa das Radio ein, ist es kein Zufall, direkt auf einen Lovesong zu stoßen. Von den 2016 in Deutschland zehn meistverkauften Hits handeln sechs von der Liebe. Ähnlich verhält es sich in den sozialen Netzwerken. Obwohl diese mittlerweile als Echokammern des Hasses gelten, strotzt beispielsweise Facebook nur so von „Visual-Statement“-Seiten, deren meist liebeskitschige Spruchbildchen Hunderttausende Male geteilt werden. Allein die Seite „Liebes Sprüche“, von der es zig Ableger gibt, hat dort über 200 000 Follower. Und wem das noch nicht reicht, der kann sich eine Liebesbotschaft auch ins Zimmer stellen. „All you need is love“, den Titel des berühmten Beatles-Songs, gibt es beispielsweise auch als Poster, Wandtattoo, Küchenschild oder Kaffeetasse zu kaufen.


Gespräch
16 min

Dorothea Frede: „Platon zu lesen, ist verführerisch“

Catherine Newmark

Wieso müssen wir eigentlich aus der Höhle raus? Platon hat mit seiner Ideenlehre nicht nur die Erkenntnis als Suche nach ewigen Wahrheiten definiert, sondern das Philosophieren als durchaus auch moralisch anspruchsvolle und anstrengende Aufgabe charakterisiert. Über Platons Leben, Werk und Wirken und seine tief greifende Auswirkungen auf das Denken der letzten zweieinhalb Jahrtausende gibt Dorothea Frede, eine der international renommiertesten Spezialistinnen für antike Philosophie, Auskunft.

Dorothea Frede: „Platon zu lesen, ist verführerisch“

Gespräch
8 min

Nicolas Berggruen: Im Angesicht reaktionärer Strömungen muss die Philosophie neue Wege aufzeigen

Wolfram Eilenberger

Das Projekt wurde von Anfang an auch skeptisch beäugt: Im Jahre 2010 gründete der deutschamerikanische Investor Nicolas Berggruen in Los Angeles das Berggruen Institute. Mittlerweile hat dieses die Arbeit aufgenommen, lädt zu Konferenzen, vergibt Stipendien und seit 2016 auch jährlich einen Philosophiepreis – dotiert mit einer Million Dollar. Insbesondere durch den Erwerb (und baldigen Wiederverkauf) der Kaufhausgruppe Karstadt geriet Berggruen, dessen Privatvermögen derzeit auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt wird, in Deutschland stark in die Kritik. Im Interview erklärt er die Gründe, weshalb er fortan vor allem in eines investieren will: philosophische Ideen.


Gespräch
1 min

Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus

Philomag Redaktion

Welche Aufgabe hat Deutschland im Hinblick auf das koloniale Erbe? Wie sollte man mit philosophischen Klassikern wie Immanuel Kant umgehen, die sich in ihren Texten u. a. rassistisch geäußert haben? Können wir angesichts des aktuellen Aufklärungsprozesses optimistisch in die Zukunft blicken? Auf der diesjährigen phil.cologne sprechen wir im Videointerview mit Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus. Veye Tatah ist Gründerin des Vereins Africa Positive und Chefredakteurin des gleichnamigen Magazins. Seit 2018 leitet sie das neugegründete Africa Institute for Media, Migration and Development (AIMMAD). Für ihr Engagement erhielt sie im Februar 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus

Impulse
6 min

Metaverse: Die Welt ist nicht genug

Johan Wientgen

Mark Zuckerberg will mit seinem Metaverse-Projekt eine buchstäblich neue Welt erschaffen. Diesen Frontier-Gedanken teilt er mit Elon Musk und Jeff Bezos. Für den Planeten hat das potentiell fatale Folgen.

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