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MOMO

Lea Wintterlin veröffentlicht am 1 min

MOMO, „Mystery Of Missing Out“, ist eine Weiterentwicklung der FOMO („Fear Of Missing Out“).

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FOBO

Theresa Schouwink

Stehen Sie stundenlang vor Produkten und vergleichen das Preis-Leistungs-Verhältnis, nur um dann zu Hause auch noch alle im Internet verfügbaren Angebote zu prüfen? Dann leiden Sie an FOBO, der Angst vor besseren Möglichkeiten („fear of better options“).

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Artikel
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Krzysztof Charamsa - Durch die Gnade der Liebe

Alexandre Lacroix

Krzysztof Charamsa war einer der Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre – der Erbin der Inquisition –, bis er in einem spektakulären Akt dem Vatikan den Rücken kehrte. Seit seinem Coming-out im Jahr 2015 stellt er in einem Feldzug gegen die Heuchelei die Sexualmoral der katholischen Kirche infrage.


Impulse
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Bridgerton-Prunk statt Schlabberlook

Barbara Vinken

Viele Fans der Netflix-Serie Bridgerton kleiden sich in die prachtvollen Gewänder der dargestellten Regency-Epoche. Der Grund, so erläutert die Literaturwissenschaftlerin und Modehistorikerin Barbara Vinken, ist der aktuelle Überdruss am Homeoffice-Outfit.

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Wo sind wir?

Dominik Erhard

Die Hamburger Kunsthalle nimmt mit der Ausstellung Out of Space vermeintliche Gewissheiten in den Blick und fragt: Was ist Raum?

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Impulse
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Empathie-Erschöpfung

Svenja Flasspoehler

Wenn das Leid in den Nachrichten zunimmt, vermag das zum Empathy Distress führen. Die Folge: moralischer Burn-out.


Artikel
5 min

Was tun?

Wolfram Eilenberger

Der Herbst des letzten Jahres ist bereits jetzt als einer der großen Wendepunkte unserer Nachkriegsgeschichte erkennbar. So wie einst der Herbst des Jahres 1989. Der Fall der Mauer bedeutete einen enormen Mobilitätsschub. Im Zeichen der Freiheit ordnete er die Landkarte Deutschlands, Europas, ja faktisch der ganzen Welt politisch neu. Wie nun wäre das zweite große Herbstereignis, also der faktische Kollaps der EU-Außengrenzen und die damit verbundene Entscheidung zur Aufnahme von mehr als einer Million Flüchtlinge allein in Deutschland einzuordnen? Wieder fallen Grenzen. Wieder stimmen ganze Völker mit den Füßen ab und marschieren – als Opfer von Bürgerkriegen und einem mittlerweile Staat gewordenen islamistischen Terrorregime – aus den kriegsversehrten Gebieten der arabischen Welt nach Kerneuropa: unterwegs in ein besseres Leben – oder auch nur Überleben.


Gespräch
13 min

Umberto Eco im Gespräch: "Die Sprache ist eine permanente Revolution"

Martin Legros

Seiner Herkunft nach Philosoph, wurde Umberto Eco als Romanautor und kosmopolitischer Essayist zu einer intellektuellen Legende. Die Leichtigkeit, mit der er alle Themen angeht, zeigt, dass Denken eine lustvolle Tätigkeit ist.

Umberto Eco war eine geheimnisumwitterte Figur. Wie ist aus diesem Kind einer einfachen Familie im Piemont der kosmopolitische Intellektuelle geworden, der er war? Als Enkel eines Druckers und Sohn eines Buchhalters verbrachte Eco den Krieg mit seiner Mutter in den Bergen, wo sich der Salesianerorden Don Bosco seiner annahm und in ihm die Liebe zu der Philosophie des heiligen Thomas von Aquin wachrief. Wie ist aus dem Autor zweier erfolgreicher Mittelalterkrimis und ein paar ironischer Essays über den Zeitgeist ein Gelehrter geworden, der sich wie ein Magier von Peking über São Paulo nach Paris durch die Welt bewegte, um seine intelligente und vergnügte Meinung über den Triumphzug der Simulakren zum Besten zu geben, über den Niedergang des Buches, über Verschwörungstheorien – oder über Charlie Brown als „Moment des universellen Bewusstseins“? Um dieses Geheimnis zu lüften, haben wir uns mit ihm im Louvre getroffen, wo er 2012 auf Initiative des Instituts Transcultura eine Kommission von Künstlern, Architekten und Intellektuellen aus Europa und China versammelt hatte. Das Ziel? Die Einübung einer Art intellektueller Gymnastik, die seiner Meinung nach nötig ist, wenn es gelingen soll, in der großen Konfrontation zwischen den Kulturen, die sich vor unseren Augen abspielt, Orientierung zu finden. Das, was er „geistige Vielsprachigkeit“ nennt oder die Fähigkeit, nicht nur eine einzige Sprache zu sprechen, sondern die feinen und entscheidenden Unterschiede zwischen den Kulturen auszumessen.

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Impulse
3 min

Schwindel der Freiheit

Theresa Schouwink

Der Titel der Kurzdokumentation Zehn-Meter-Turm (Regie: Axel Danielson und Maximilien Van Aertryck) ist Programm: Gezeigt werden Menschen auf der Plattform des Sprungturms, die sich noch nie zuvor aus so großer Höhe herunter gewagt haben. Der Film, der derzeit in der Arte-Mediathek abrufbar ist, offenbart sich als  eindrückliches Sinnbild menschlicher Angst und Freiheit, wie sie bereits der Vordenker der Existenzphilosophie, Søren Kierkegaard, beschrieben hat.

Schwindel der Freiheit