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Hübls Aufklärung

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Philipp Hübl veröffentlicht am 3 min

Warum uns die selektive Wahrnehmung in die Irre führt – zum Beispiel beim Thema Migration

 

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Weitere Artikel

Artikel
7 min

Familie - Zuflucht oder Zumutung?

Wolfram Eilenberger

Der Herd ist noch an. Es fehlen einige Gabeln sowie Tante Barbara, die wieder „im Stau“ steckt. Egal. Anfangen, „bevor das Essen kalt wird“, mahnt meine Mutter wie jedes Jahr. Vor allem aber: „Langsam essen!“ Vater hat derweil schon den zweiten Bissen im Mund. Der Neffe spielt unter der Tischplatte auf seinem Smartphone. Meine Schwester versetzt ihm dezent einen Tritt. Der Schwager zischt: „Lass ihn doch einfach!“ Dass die Flüchtlingskrise als Thema tabu ist, hatten wir im Vorfeld per Rundmail zwar ausdrücklich vereinbart, aber was interessiert das schon Onkel Ernst? Denn erstens hat er kein Internet und zweitens kein anderes Thema. Ein verzweifelter Blick auf die Uhr. Und zur Gattin. Noch 22 Stunden und 34 Minuten, bis der Zug zurück nach Hause fährt. Durchhalten. Frieden wahren. Schließlich ist heute Weihnachten. Und das hier meine Familie.


Impulse
2 min

Arbeit und Asyl

Dominik Erhard

Keiner von denen hat eine vernünftige Ausbildung!“ „Die kommen nur, um hier die Leistungen abzugreifen!“ „Die meisten Geflüchteten gehören zu den Spitzenleuten ihres Landes!“ Viel Halbwissen, Populismus und Beschönigung kursiert, wenn es um das Thema Arbeit und Migration geht.


Impulse
3 min

Die Gefahr des Gewöhnlichen

Philipp Hübl

Weshalb uns die intuitive Angst vor dem Fremden so oft in die Irre führt



Impulse
3 min

Sylt als Schwellenland

Theresa Schouwink

Die Aufregung um die Punks auf der Reichen-Insel Sylt führt vor Augen, was meist unsichtbar bleibt: Die Disziplinierung von Individuen durch ihre räumliche Verteilung. Das durch die Punk-Migration entstandene Chaos kann man als „Hölle auf Erden“ verstehen – oder als Vorschein einer neuen Utopie.

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Essay
15 min

Die Städte der Anderen

Nils Markwardt

Offenbach und Zwickau, zwei deutsche Städte, wie sie auf den ersten Blick nicht ähnlicher sein könnten. Beide gleich groß, beide ehemalige Industriezentren, beide mit niedriger Arbeitslosenquote. Was sie radikal voneinander unterscheidet, ist ihr Verhältnis zum Anderen. Denn das hessische Offenbach hat mit 57 Prozent den höchsten Migrantenanteil der BRD, das sächsische Zwickau gehört mit 2,6 Prozent Ausländeranteil hingegen zu den kulturell einheitlichsten Städten der Republik. Beispielhaft stehen sie damit für zwei alternative Visionen eines Deutschlands der Zukunft: Hybridität versus Homogenität, Multikulti oder Leitkultur, dynamische Polyphonie gegen klassische Harmonie. Eine Doppelreportage auf der Suche nach der Funktion des Anderen in unserer Mitte


Artikel
4 min

Aleppo: die vermeidbare Falle der vollendeten Tatsachen

Michel Eltchaninoff

Die Rückeroberung der rebellischen Stadt durch syrische und russische Truppen steht für Putins Strategie, die Gegenwart irreparabel zu schädigen. Und was tun wir dagegen?


Essay
7 min

Algorithmen entscheiden nichts

Thomas Beschorner und Florian Krause

Oft heißt es, Algorithmen würden „entscheiden“ oder Autos „autonom“ fahren. Doch führen derlei Begriffe in die Irre. Denn „Künstlicher Intelligenz“ fehlt etwas, was nur der Mensch hat: Phantasien, Rechtfertigungen und Vorstellungen vom guten Leben.

Algorithmen entscheiden nichts