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Zeitgeist

Wäre ein wiederbelebter Hirntoter noch dieselbe Person?

Adam Galou veröffentlicht am 3 min

Ein indisch-amerikanisches Forscherteam erhielt im Mai die Erlaubnis, die Gehirne klinisch toter Patienten zurück ins Leben zu holen. Selbst ohne Aussicht auf Erfolg wirft dieses Projekt ethische Fragen auf.

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Sie ist wieder da. Die Frage nach der Identität.

Philipp Felsch

In der gesamten westlichen Welt kehren Identitätsfragen ins Zentrum des politischen Diskurses zurück. Donald Trump stilisierte sich erfolgreich als Anwalt des „weißen Mannes“. Marine Le Pen tritt in Frankreich mit dem Versprechen an, die Nation vor dem Verlust ihrer Werte und Eigenheiten zu bewahren. Auch in Deutschland wird das Wahljahr 2017 von kulturellen Verlustängsten dominiert werden. Das Projekt der Europäischen Union droht derweil zu scheitern. Terrorangst schürt Fremdenfeindlichkeit Wie lässt sich diesen Entwicklungen gerade aus deutscher Sicht begegnen? Mit einem noch entschiedeneren Eintreten für einen von allen nationalen Spuren gereinigten Verfassungspatriotismus? Oder im Gegenteil mit neuen leitkulturellen Entwürfen und Erzählungen? Bei all dem bleibt festzuhalten: Identitätspolitik war in den vergangenen Jahrzehnten eine klare Domäne linker Politik (u. a. Minderheitenrechte, Genderanliegen). Sind bestimmte Kollektive schützenswerter als andere? Was tun, damit unsere offene Gesellschaft nicht von Identitätsfragen gespalten wird?


Gespräch
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Hans Jörg Sandkühler: »Es hat uns nicht interessiert«

Catherine Newmark

Die Gleichschaltung der deutschen Universitäten machte auch vor der Philosophie nicht halt. Unter den Philosophen, die nicht in die Emigration gingen, gab es kaum einen, der sich nicht dem nationalsozialistischen System angepasst hätte. Über Jahrzehnte verdrängte man nach dem Krieg die Tatsache, dass dieselben Personen, die sich in den 1930er Jahren noch zum Nationalsozialismus bekannt hatten, den Wiederaufbau der philosophischen Institute in der Bundesrepublik übernahmen. Interview mit Hans Jörg Sandkühler von Catherine Newmark.

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Sebastian Fitzek - Der Angstmacher

Dominik Erhard

Sebastian Fitzek ist einer der erfolgreichsten Thrillerautoren Deutschlands. Immer wieder stellt er menschliche Urängste gekonnt ins Zentrum seiner Romane, für die er als erster deutscher Autor den Europäischen Preis für Kriminalliteratur erhielt.


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Adrian Daub: „Wer aktuell vor Cancel Culture warnt, wird damit nicht arm“

Dominik Erhard

Im texanischen Austin soll eine Universität entstehen, an der es keine „Cancel Culture“ gibt. Im Interview erläutert der in Stanford lehrende Literaturwissenschaftler Adrian Daub, warum es an US-Unis sehr wohl ein Problem mit Bevormundung gibt, er das Projekt aber dennoch für aussichtslos hält.

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Gespräch
5 min

Warum sollten Philosophen die Bibel lesen?

Catherine Newmark

Was macht die Bibel für Philosophen interessant? Was kann uns ein mehrere tausend Jahre alter Text noch für die Gegenwart lehren? Susan Neiman ist überzeugt: Das Alte Testament ist nicht nur für das Verständnis unserer Kulturgeschichte wichtig, sondern wirft auch fundamentale ethische Fragen auf.

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Impulse
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Afropessimismus: Sklaverei ohne Ende?

Theresa Schouwink

Seit dem Tod von George Floyd am 25. Mai in Minneapolis durch einen Polizisten steht die strukturelle Benachteiligung von und Gewalt gegen Schwarze im Fokus der Aufmerksamkeit: Große Proteste formierten sich in den USA und international; Denkmäler von Kolonialisten und als rassistisch wahrgenommenen Persönlichkeiten wurden gestürzt. Dass die Black Lives Matter Bewegung allerdings zu einem tiefgreifenden Wandel führt, bezweifeln Afropessimisten – und berufen sich dabei auf die Sprachphilosophie des Strukturalismus. Dabei birgt diese Theorie doch gerade Grund zur Hoffnung, meint Theresa Schouwink, Redakteurin des Philosophie Magazin.

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Artikel
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Der innere Feind

Theresa Schouwink

Hasskommentare sind ein bekanntes Problem in sozialen Netzwerken. Doch mitunter zeigt sich: Adressat und Absender sind dieselbe Person. Was würde Freud dazu sagen?


Impulse
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Philippe Huneman: „Es ist nicht unvernünftig, mit der Impfung noch etwas länger zu warten“

Philippe Huneman

Die baldige Verfügbarkeit von Covid-19-Impfstoffen wirft moralische Fragen auf: Wer kommt zuerst dran? Bis wohin reicht die körperliche Selbstbestimmung? Ist es auch legitim, sich nicht impfen zu lassen? In unserer Reihe fragen wir Philosophinnen und Philosophen nach ihrer Position. In Folge 2 erklärt Philippe Huneman, warum eine Immunisierung spieltheoretische Probleme erzeugt.

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