Resonanzen

Wie faschistisch ist der Front National?

Michel Eltchaninoff veröffentlicht am 2 min

Laut dem Historiker Zeev Sternhell ist der Faschismus als politische Bewegung im Frankreich des 19. Jahrhunderts geschaffen worden – erklärt dies den Höhenflug des Front National?

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Timothy Snyder: Wie verhindern wir die Tyrannei?

Catherine Portevin

Für den von Hannah Arendt inspirierten Historiker zeichnet sich der Totalitarismus durch die Zerstörung staatlicher Strukturen aus. Genau darin besteht auch die Bedrohung, die von den neuen rechtspopulistischen Bewegungen ausgeht. Er warnt vor einem neuen Faschismus – und gibt Hinweise zum Widerstand.


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Hat Deutschland im Rahmen der Flüchtlingskrise eine besondere historisch bedingte Verantwortung

Aleida Assmann

Während viele Deutsche nach 1945 einen Schlussstrich forderten, der ihnen nach der Nazizeit einen Neubeginn ermöglichen sollte, ist seit den neunziger Jahren in Deutschland eine Erinnerungskultur aufgebaut worden, die die Funktion eines Trennungsstrichs hat. Wir stellen uns der Last dieser Vergangenheit, erkennen die Leiden der Opfer an und übernehmen Verantwortung für die Verbrechen, die im Namen unseres Landes begangen worden sind. Erinnert wird dabei an die Vertreibung, Verfolgung und Ermordung der Juden und anderer ausgegrenzter Minderheiten. Dieser mörderische Plan konnte nur umgesetzt werden, weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft damals weggeschaut hat, als die jüdischen Nachbarn gedemütigt, verfolgt, aus ihren Häusern geholt, deportiert wurden und für immer verschwunden sind. Weil den Deutschen über Jahrhunderte hinweg eingeprägt worden war, dass Juden radikal anders sind und eine Bedrohung darstellen, kam es zu diesem unfasslichen kollektiven Aussetzen von Mitgefühl.


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Liquider Autoritarismus

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Zumindest als US-Präsident ist Donald Trump bald Geschichte. Doch bleibt nach dem Sturm auf das Kapitol auch für die Zukunft die Frage, wie sich die von ihm geschaffene Bewegung einordnen lässt: Ist sie klassisch rechtspopulistisch oder gar faschistisch? Genauer lässt sich das Phänomen fassen, wenn man es mit Zygmunt Bauman auch als Reaktion auf die „flüchtige Moderne“ begreift. Ein Essay von Heinrich Geiselberger.

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Stoischer Höhenflug

Lea Wintterlin

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Susan Neiman: „Trumps Methoden sind klassische Beispiele faschistischer Taktik“

Dominik Erhard

Nachdem Joe Biden bei der Stimmauszählung nun auch in ihrem Heimatstaat Georgia führt, ist die in die Deutschland lehrende US-Philosophin Susan Neiman zuversichtlich, dass eine zweite Amtszeit Donald Trumps verhindert werden kann. Dass mit Biden als Präsident jedoch alles gut werde, sei eine große Illusion.

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The Mandalorian: eine Männerphantasie?

Lino Wimmer

Im erfolgreichen Spin-off von Star Wars offenbart sich die Rüstung des Helden als eisernes Leitmotiv. Das erinnert stark an jene faschistischen Körperpanzer, die der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit einst in seinem Hauptwerk Männerphantasien analysierte. Wäre da nicht Baby Yoda.

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Warten auf den Kollaps?

Jana C. Glaese

Eine Bewegung aus Frankreich bereitet sich auf den Zivilisationszusammenbruch vor. Letzteren zu berechnen, ist der Anspruch der sogenannten Kollapsologen. Wie plausibel sind die Prognosen? Und wie hilfreich für die Zukunft? 

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