Was weiß mein Körper?

Wie geht Leibsein, Herr Böhme?

Gernot Böhme, im Interview mit Svenja Flasspoehler veröffentlicht am 8 min

Der moderne Mensch meint, nur durch die Verfügungsgewalt über seine Natur frei sein zu können. Der Philosoph Gernot Böhme plädiert für ein fundamental anderes Verhältnis zu unserer leiblichen Existenz

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Künstliche Bedürfniserzeugung ist das Kerngeschäft des Kapitalismus. Und selbst der Minimalismus orientiert sich noch an der Warenwelt. Die Einfachheit, meint Gernot Böhme, ruht in uns selbst

 


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Gibt es ein Recht auf Faulheit?

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Der moderne Leistungsträger definiert sich durch das, was er tut. Stillstand ist für ihn gleichbedeutend mit Tod. Aber welche Bedeutung hat die Passivität für unsere Existenz? Weist die Faulheit gar den Weg in ein anderes, selbstbestimmteres Dasein? Der Kulturwissenschaftler Thomas Strässle und der Schriftsteller Lukas Bärfuss über ein Leben jenseits der Leistungslogik


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Foucault und die Selbstsorge

Josef Früchtl

Selbstsorge: Das klingt nach Wellness-Wochenenden, Achtsamkeitsübungen und Abnehmprogrammen. Michel Foucault verstand jedoch etwas ganz anderes unter diesem Konzept: Mit Rückgriff auf die asketischen Praktiken der Antike entdeckte er eine „Ästhetik der Existenz“: Fernab der Unterordnung unter verallgemeinerbare Moral- oder Authentizitätsvorstellungen geht es darum, der eigenen Persönlichkeit eine kunstvolle Form zu geben

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