Die Gefahr des Gewöhnlichen
Weshalb uns die intuitive Angst vor dem Fremden so oft in die Irre führt
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Cavell und das Gewöhnliche
Seit ihren antiken Anfängen war die Philosophie auf der Flucht vor dem Gewöhnlichen. Es galt, die Unvollkommenheit unseres alltäglichen Wissens entweder durch radikale Skepsis oder aber durch das Streben nach absoluter Erkenntnis zu überwinden. Stanley Cavell kritisierte diese Form der Weltentfremdung und plädierte für eine Wiedergewinnung des Gewöhnlichen.
Warum haben wir Angst vor Schweiß?
An heißen Sommertagen wächst die Angst vor eigenen sowie vor fremden Ausdünstungen. Doch warum eigentlich? Zeigt sich doch in keiner anderen Flüssigkeit so deutlich, was unsere Existenz ausmacht. Eine kleine Kulturgeschichte zwischen Ekel und Lust.
Suche nach Bestätigung
Warum uns die selektive Wahrnehmung in die Irre führt – zum Beispiel beim Thema Migration
Algorithmen entscheiden nichts
Oft heißt es, Algorithmen würden „entscheiden“ oder Autos „autonom“ fahren. Doch führen derlei Begriffe in die Irre. Denn „Künstlicher Intelligenz“ fehlt etwas, was nur der Mensch hat: Phantasien, Rechtfertigungen und Vorstellungen vom guten Leben.
Julian Nida-Rümelin: „Wir müssen anerkennen, dass wir uns immer irren können“
Julian Nida-Rümelin hat seine Erinnerungen vorgelegt. Und gleichzeitig eine Untersuchung über den schwankenden Zeitgeist. Ein Gespräch über Peak Woke, die Probleme des Faktenchecks und Oppenheimer als Film der Stunde.
Aleppo: die vermeidbare Falle der vollendeten Tatsachen
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Das Ende der Hyperrealität?
Die Kriegserfahrung durchbricht die spätmodernen Zeichenspiele. Im Realitätsschock liegt die Chance auf echten Frieden. Hierzulande jedoch droht eine Irrealisierung des Geschehens durch die Medien. Ein Beitrag von Theresa Schouwink, Redakteurin des Philosophie Magazins.
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Intuitionen können uns in die Irre oder zu tiefen Einsichten und richtigen Entscheidungen führen. Aber wann genau gilt es, der eigenen Intuition gegenüber skeptisch zu werden? Markus Gabriel über eine schwer zu ziehende Grenze.