Dossier

Sammler oder Gammler ?

Robert Werner Wollschlaeger veröffentlicht am 4 min

Die Denker des Abendlandes sind seit jeher gespalten, ob eine fokussierte oder zerstreute Existenz uns Menschen eher entspricht. Eine Zusammenschau der wichtigsten Positionen

 

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Streitfall: Ich

Am Beginn der Neuzeit entbrannte unter Philosophen der Streit ums „Ich“: Sollte es sich lieben – oder eher verachten? Hier ein Überblick über die wichtigsten Positionen

 


Essay
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Das zerstreute Ich

Wolfram Eilenberger

Unser Alltag wird zunehmend von Unterbrechungen und Multiasking bestimmt. Im Dauerfeuer der medialen reize fällt es immer schwerer, auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen. Die anzahl der ADHS-Diagnosen steigt ebenso kontinuierlich an wie jene der burnout-Diagnosen. Sind die fliehkräfte des digitalen Kapitalismus im begriff, neben dem alltag auch unser Innerstes zu zerreißen? Doch was wissen wir eigentlich über die wahre Gestalt des menschlichen bewusstseins? Ist unser Denken womöglich von Natur auf permanente zerstreuung angelegt? Stellt das dezentrierte Ich sogar utopische Perspektiven einer neuen, intensiveren Daseinsform in aussicht?


Artikel
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Wie treffe ich eine gute Entscheidung?

Nils Markwardt

Seit jeher haben Menschen Entscheidungsprobleme. Was sich bereits daran zeigt, dass eine der wichtigsten Institutionen der Antike eine Art göttliche Beratungsagentur darstellte. Sagenumwobene Orakel, deren meistfrequentierte Filiale sich in Delphi befand und dort mit dem Slogan „Erkenne dich selbst“ um weisungswillige Griechen warb, stillten nicht nur religiöse, sondern auch politische, militärische und lebenstherapeutische Informationsbedürfnisse. In wirtschaftlicher Hinsicht funktionierten Orakel gar wie moderne Consulting-Buden. Wer genug Drachmen hatte, konnte eine ausführliche Interpretation der Weissagungen durch die prophetische Priesterin Pythia erhalten, während weniger Begüterte lediglich Ja- oder Nein-Fragen stellen durften.


Artikel
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Philipp Hübl: „Zu viel Aufmerksamkeit macht blind!“

Philipp Hübl

Zerstreute Menschen haben keinen guten Ruf. Sie gelten als unzuverlässig und unfallgefährdet. Dabei waren es gerade die Ablenkungsfreudigen unter unseren Vorfahren, die anfänglich höhere Überlebenschancen hatten. Philipp Hübl über die Evolution der Achtsamkeit, unsichtbare Gorillas und das Hirngespinst der totalen Selbstbeobachtung.


Essay
7 min

„Zu viel Aufmerksamkeit macht blind !“

Philipp Hübl

Zerstreute Menschen haben keinen guten Ruf. Sie gelten als unzuverlässig und unfallgefährdet. Dabei waren es gerade die Ablenkungsfreudigen unter unseren Vorfahren, die anfänglich höhere Überlebenschancen hatten. Philipp Hübl über die Evolution der Achtsamkeit, unsichtbare Gorillas und das Hirngespinst der totalen Selbstbeobachtung


Artikel
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Was heißt hier frei

Theresa Schouwink

Seit jeher haben Menschen mit all ihren Kräften für die Freiheit gekämpft. Doch was dieser schillernde Begriff meint, ist umstritten. Philosophische Positionen zu drei Kernkonflikten.

Was heißt hier frei

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Kann Sprache die Welt verändern?

Daniel Popp

Über diese Frage, die im Zentrum der Debatte um politische Korrektheit steht, ringen auch Philosophen seit jeher. Vier streitbare Positionen


Gespräch
14 min

Von Berlin nach Paris

Catherine Newmark

Die französischen Existenzialisten sind in vielem von der deutschen Existenzphilosophie beeinflusst – aber sie schaffen auch etwas Neues, das den Fragen ihrer Zeit und ihres Ortes entspricht. Im Interview zeichnet Frédéric Worms eine kleine Familiengeschichte ihres Denkens.

Von Berlin nach Paris