Wissen als Gemeinschaftswerk
Je mehr partizipieren, desto höher wird der Erkenntnisgehalt für alle. Nach diesem Prinzip funktioniert die weltgrößte Enzyklopädie und stellt damit aus Sicht der Sozialen Erkenntnistheorie ein Vorzeigeprojekt dar: antihegemonial, transparent und plural.
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Was ist Soziale Erkenntnistheorie?
In Auf einen Blick machen wir Begriffsgeschichte in einem Schaubild verständlich. Diesmal: Soziale Erkenntnistheorie. Eine in den 1980ern und 1990ern beginnende Strömung, die die Entstehung und Verbreitung von Wissen in sozialen Kontexten untersucht.
Donald Davidson und das Wissen
Donald Davidsons Erkenntnistheorie: Um Wissen über die Außenwelt und über die Gedanken anderer Menschen zu haben, braucht es einen Schnittpunkt zwischen mir, einem anderen und einem Gegenstand. Was das heißen soll? Wir helfen Ihnen in dieser Folge von Klassiker kurz erklärt weiter!
Wie werde ich weise?
Je mehr Entscheidungen uns abgerungen werden, desto größer wird die Sehnsucht nach einem tiefen Wissen, das uns das Richtige tun lässt: nach Weisheit. Die Kulturanthropologin Aleida Assmann und der Philosoph Michael Hampe ergründen eines der ältesten Konzepte der Menschheit.
Rettet das deliberative Prinzip!
Was vernünftig ist, steht in einer Demokratie nicht von vornherein fest, sondern ist Gegenstand der Auseinandersetzung. Dieses deliberative Prinzip ist durch die Corona-Pandemie in Gefahr geraten – und damit die Demokratie selbst. Ein Impuls von Felicitas Holzer.
Israels aktueller Populismus
In ihrem jüngst erschienen Buch geht Eva Illouz den titelgebenden Undemokratischen Emotionen nach und stellt besonders die Angst als Gefährdung für ihr Heimatland Israel heraus. Eine Rezension von Josef Früchtl.
Wie sexuelle Gewalt sich fortsetzt
„Wir sind Gisèle“ stand während des Vergewaltigungsprozesses von Avignon auf den Transparenten. Die Philosophin Manon Garcia hat den Pelicot-Prozess beobachtet – und erklärt, warum er uns alle angeht.
Marie-Luisa Frick: „Man sollte Selbstdenken nicht undifferenziert heroisieren“
Corona und Terror rufen die Ideale der Aufklärung wieder auf den Plan und stellen die Demokratie gleichzeitig hart auf die Probe. Die Philosophin Marie-Luisa Frick, deren Buch Mutig denken (Reclam) gerade erschienen ist, erklärt vor diesem Hintergrund, was wir heute noch von den Aufklärern lernen können.
Individuelle Freiheit – ein Auslaufmodell?
Ob Coronapandemie, Klimawandel oder geopolitische Spannungen: Je massiver die Großkrisen, desto lauter wird der Ruf, den Handlungsspielraum der Einzelnen dem Wohl aller unterzuordnen. Ist individuelle Freiheit nicht mehr als egozentrische Ideologie – oder doch Kern menschlicher Autonomie? Der Philosoph Peter Sloterdijk diskutiert mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers auf dem Festival Philo.live!