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Weltbeziehungen

Zwischen den Jahren

Hartmut Rosa veröffentlicht am 2 min

Weihnachten ist vielleicht das Verlässlichste, was wir haben im Leben.

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Weitere Artikel

Essay
5 min

Was macht uns schön?

Marianna Lieder

Wir leben in einer Zeit, in der sich alle Normen aufzulösen scheinen. Doch gerade in Fragen der Schönheit wird der Normierungsdruck immer stärker. Von den Griechen noch mit dem Wahren und Guten gleichgesetzt, unterliegt sie in der modernen Gesellschaft dem Verdacht der Oberflächlichkeit und Gedankenferne. Gerade weil Schönheit uns unmittelbar anzieht, bleibt sie verdächtig. Gerade weil sie von jedem ersehnt wird, kriegt sie keiner recht zu fassen. Nur eines scheint sicher: Ein Leben ohne Schönheit wäre schlicht unerträglich. Sie ist der wahre Preis unserer Existenz: Aber welcher Weg führt am verlässlichsten zu ihr? Muss Schönheit leiden? Lässt uns nur die Liebe schön sein? Oder liegt wahre Schönheit in der Selbstvergessenheit?


Artikel
6 min

Wer ist mein wahres Selbst?

Svenja Flasspoehler

Kennen Sie auch solche Abende? Erschöpft sinken Sie, vielleicht mit einem Glas Wein in der Hand, aufs Sofa. Sie kommen gerade von einem Empfang, viele Kollegen waren da, Geschäftspartner, Sie haben stundenlang geredet und kamen sich dabei vor wie ein Schauspieler, der nicht in seine Rolle findet. All diese Blicke. All diese Erwartungen. All diese Menschen, die etwas in Ihnen sehen, das Sie gar nicht sind, und Sie nötigen, sich zu verstellen … Wann, so fragen Sie sich, war ich heute eigentlich ich? Ich – dieses kleine Wort klingt in Ihren Ohren auf einmal so seltsam, dass Sie sich unwillkürlich in den Arm kneifen. Ich – wer ist das? Habe ich überhaupt so etwas wie ein wahres Selbst? Wüsste ich dann nicht zumindest jetzt, in der Stille des Abends, etwas Sinnvolles mit mir anzufangen?



Artikel
6 min

Abweichung wagen

Svenja Flasspoehler

Und, wie lauten Ihre Neujahrsvorsätze? Weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören? Mehr Sport treiben, häufiger Freunde treffen? Den Fernseher abschaffen, alle elektronischen Geräte nach Feierabend ausschalten, um wieder mehr Bücher zu lesen? Vielleicht möchten Sie auch auf Verpackungen verzichten, um Plastik zu sparen. Oder Ihr Auto häufiger stehen lassen? Leer liegt das neue Jahr vor uns. Und wie verlockend ist der Gedanke, sich in diese Leere hinein anders, gar ganz neu zu entwerfen! Schlechte Angewohnheiten und alte Ängste abzulegen, um sich in ganz neue Gefilde vorzuwagen. Gesünder zu leben. Tiefer. Selbstbestimmter.

Abweichung wagen

Essay
7 min

Die Coronakrise war vielleicht erst der Anfang

Adam Tooze

Seit zwei Jahren leben wir in einer Pandemie. Die finanzpolitische Reaktion auf diese anhaltende Krise bestand dabei vor allem im Drucken von Geld. Das machte deutlich: Wenn Regierungen wirklich wollen, sind vermeintliche Haushaltszwänge kein Problem. Für kommende Krisen müssen daraus die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden.

Die Coronakrise war vielleicht erst der Anfang

Artikel
13 min

Spielen wir immer nur Theater?

Svenja Flasspoehler

Menschen sind Schauspieler. Durch und durch. Ihre Rollen ablegen können sie nie. Oder vielleicht doch? Der Philosoph Georg W. Bertram und die Dragqueen BayBJane alias Mourad Zerhouni über Authentizität, Anerkennung und Momente der Wahrheit.


Artikel
1 min

Thomas Piketty - Kapitalismuskritiker ohne Marx

Tom Woweries

Kürzlich ist das monumentale Werk „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des Verteilungsökonomen Thomas Piketty in den USA erschienen. „Das vielleicht wichtigste Wirtschaftsbuch des Jahrzehnts“, so der Nobelpreisträger und Wirtschaftswissenschaftler Paul Krugman.


Gespräch
7 min

„Auf einmal sind wir nicht mehr die Gejagten“

Alexandre Lacroix

Vielleicht erinnert uns die Epidemie daran, dass die Welt letztlich unverfügbar ist, dass wir sie nie ganz beherrschen können, wenn wir keine Monster erschaffen wollen? Das meint der Soziologe Hartmut Rosa, mit dem wir sprachen, während er sich selbst in Quarantäne befand.

„Auf einmal sind wir nicht mehr die Gejagten“