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Bild: opale.photo (Imago)

Emmanuel Lévinas und Jean-Paul Sartre

Der übergangene Vordenker

René Weiland veröffentlicht am 12 Januar 2026 6 min

Zeitlebens bewunderte Emmanuel Lévinas Werk und Person Jean-Paul Sartres. Umgekehrt schien sich Sartre nur wenig für Lévinas zu interessieren, auch wenn er diesem einiges zu verdanken hatte. Denn über Lévinas‘ 1930 erschienene Dissertation zu „Husserls Theorie der Anschauung“ fand Sartre ersten Zugang zur Phänomenologie. Heute wäre Lévinas' 120. Geburtstag.

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Artikel
7 min

Emmanuel Lévinas und der Andere

René Weiland 05 September 2025

Für Emmanuel Lévinas ist das Auftauchen des anderen Menschen die grundsätzlichste aller Erfahrungen. Bevor wir wissen, wer wir selbst sind, erfahren wir uns von einem Du in Anspruch genommen. Der Anblick des Anderen übersteigt unser Erkenntnisvermögen und fordert uns auf, Verantwortung für ihn zu übernehmen. Es ist diese Inanspruchnahme, die die Grundlage der Ethik bildet.

Emmanuel Lévinas und der Andere

Artikel
2 min

Emmanuel Lévinas und das Antlitz

Cédric Enjalbert 12 Dezember 2024

Philosophen formulieren oft provokant und scheinbar unverständlich. Gerade diese rätselhaften Sätze sind der Schlüssel zum Gesamtwerk. Welche Bedeutung hat das Antlitz für Emmanuel Lévinas, der am 12.12.1906 geboren wurde? Wir klären auf.

Emmanuel Lévinas und das Antlitz

Artikel
12 min

Sartres Weg zur Selbstbefreiung

Hans-Martin Schönherr-Mann 24 Oktober 2017

Sartres frühe existenzialistische Werke behaupten die absolute, unbedingte Freiheit jedes einzelnen Menschen. Eine wirkmächtige Idee, die weit in die sozialen Emanzipationsbewegungen des späten 20. Jahrhunderts hineingewirkt hat. Aber die Freiheit hat auch eine Rückseite: die Verantwortung.

Sartres Weg zur Selbstbefreiung

Essay
5 min

Vergesst Sartre!

Andrea Roedig 22 Mai 2019

Das Verhältnis zwischen Michel Foucault und Jean-Paul Sartre war nicht einfach. In den 1960er-Jahren wurde Sartre für Foucault sogar zum heimlichen Antipoden. Dabei hatte Foucaults Frühwerk ganz anders begonnen.

Vergesst Sartre!

Impulse
7 min

Das philosophische ABC des Jean-Luc Godard

Octave Larmagnac-Matheron 14 September 2022

Der Filmemacher Jean-Luc Godard ist am 13. September gestorben. Er war ein produktiver und komplexer Autorenfilmer, dem wir einige der größten französischen Filme verdanken (Außer Atem, Die Verachtung, Elf Uhr nachts). Er hatte eine enge Beziehung zur Philosophie, einer Disziplin, von der er manchmal sagte, dass er „nichts von ihr verstehe“, die aber sein Werk immer wieder nährte. Eine Auswahl seiner Zitate im Stil des ABCs von Gilles Deleuze, den Godard sehr mochte.

Das philosophische ABC des Jean-Luc Godard

Gespräch
10 min

Vincent von Wroblewsky: „Sartre wollte einen modernen Marxismus“

Catherine Newmark 24 Oktober 2017

Sartres politisches Engagement führt ihn schon früh in eine Weggenossenschaft mit den Kommunisten. Wie aber lassen sich existenzialistische Freiheitsideale mit marxistischer Systemkritik verbinden? Ein Interview mit dem Philosophen und Übersetzer Sartres Vincent von Wroblewsky.

Vincent von Wroblewsky: „Sartre wollte einen modernen Marxismus“

Artikel
2 min

Edmund Husserl und der Eigenleib

Timm Lewerenz 28 Februar 2025

Der Begründer der Phänomenologie, Edmund Husserl, schreibt, unser „Eigenleib“ sei „Zentralglied der dinglichen Umgebungsauffassung“. Was meint er damit?

Edmund Husserl und der Eigenleib

Gespräch
12 min

Thomas Wagner: „In der Welt des Denkens gibt es immer Berührungspunkte“

Jana C. Glaese 25 April 2025

Zeitlebens warnte der jüdische Denker Theodor W. Adorno, der in den 1930ern selbst ins Exil floh, vor der Bedrohung des Faschismus. Aus welchem Grund suchte er im Nachkriegsdeutschland den engen Austausch mit seinem konservativen Kollegen Arnold Gehlen, einem ausgewiesenen Unterstützer der Nationalsozialisten? Thomas Wagner über ideologische Gräben und intellektuelle Verbundenheit.

Thomas Wagner: „In der Welt des Denkens gibt es immer Berührungspunkte“

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Februar / März Nr. 86
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