Rutger Bregman: „Es liegt im Interesse der Herrschenden, die menschliche Natur für schlecht zu halten“
Die Annahme, dass der Mensch grundsätzlich egoistisch sei, ist tief im westlichen Denken verwurzelt. Im Interview erläutert der Historiker Rutger Bregman, warum es sich hierbei um einen gefährlichen Irrglauben handelt.
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Vor 20 Jahren fiel in den USA und Kanada der Strom aus. Für die politische Philosophin Jane Bennett handelte es sich hierbei um einen Aufstand der Materie, die wir in den Kreis der Subjekte aufnehmen sollten.
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Leo Carruthers: „In den Wendungen von Geschichten liegt ein Echo göttlicher Vorsehung“
Tolkien war tief im katholischen Glauben verwurzelt, dennoch ist sein Werk keine Apologetik, meint der Mediävist Leo Carruthers. Vielmehr scheint seine götterlose Mythologie vom Licht einer „unsichtbaren Lampe“ durchstrahlt.
Regina Schidel: „Menschen mit ‚Behinderung‘ standen nie im Fokus des philosophischen Interesses“
Für die westliche Philosophietradition ist es die Vernunft, die den Menschen zum Menschen macht. Menschen mit Behinderung wurden von ihr ignoriert oder abgewertet. Regina Schidel plädiert für eine philosophische Auseinandersetzung mit Behinderung und Ableismus, die diese fatalen Annahmen überwindet und Vernunft als vielgestaltig versteht.
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