Tag - Body
Suizidassistenz

Mein Tod gehört mir

Svenja Flasspoehler veröffentlicht am 2 min

Geschäftsmäßige Suizidassistenz ist seit 2015 in Deutschland untersagt. Das Bundesverfassungsgericht nimmt sich den Paragrafen nun abermals vor

Philosophie Magazin +

 

Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein


- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Einfache Registrierung per E-Mail
- Im Printabo inklusive

Hier registrieren


Sie sind bereits Abonnent/in?
Hier anmelden


Sie sind registriert und wollen uns testen?
Probeabo

Anzeige
Tag - Body

Weitere Artikel

Impulse
4 min

Suizidassistenz auch für Gesunde?

Das Bundesverfassungsgericht hatte vor einigen Monaten den Weg für eine Liberalisierung der Suizidassistenz geebnet. Das Recht auf Beihilfe sei nicht auf „unheilbare Krankheitszustände oder bestimmte Lebens- oder Krankheitsphasen“ reduziert. Richtig so?

Suizidassistenz auch für Gesunde?

Impulse
4 min

Transracial: In der falschen Haut?

Lia Nordmann

Vor kurzem wurde bekannt, dass sich eine amerikanische Professorin über Jahrzehnte als Schwarze ausgegeben hatte, obwohl sie aus einer weißen Familie stammt. Dies weckte Erinnerungen an einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 2015 und entfachte in den USA abermals die Debatte, ob man sich mit einer anderen Hautfarbe oder Ethnie identifizieren könne. Vermögen Menschen – analog zu transgender – also auch „transracial“ zu sein?

Transracial: In der falschen Haut?

Gespräch
4 min

Ken’ichi Mishima: "Japan verschleudert sein Friedenskapital"

Wolfram Eilenberger

Japans Regierung strebt eine Umdeutung der Verfassung an. Der alte Wortlaut untersagt Militarisierung. Nun soll erstmals das Recht zur „proaktiven Verteidigung“ verankert werden. Ein Interview mit dem Philosophen Ken’ichi Mishima


Artikel
7 min

Gibt es einen guten Tod?

Svenja Flasspoehler

Kein Mensch entgeht dieser Frage. Für die meisten bleibt sie mit Angst behaftet. In den aktuellen Debatten zur Sterbehilfe wird über den guten Tod vor allem im Sinne des guten Sterbens und damit reiner Machbarkeitserwägungen verhandelt. Wo liegen unvertretbare Leidensgrenzen? Hat der Mensch das Recht, selbst über sein Ende zu bestimmen? Gibt es den wahrhaft frei gewählten Suizid überhaupt? Im Zuge dieser Konzentration auf das Sterben geraten die lebensleitenden Fragen aus dem Blick. Wie gehen wir mit der eigenen Endlichkeit und der unserer Nächsten um? Können wir uns mit dem Tod versöhnen? Wie sieht eine menschliche Existenz aus, die ihr Ende stets verdrängt? Oder ist das bewusste Vorauslaufen in den Tod – wie es beispielsweise Sokrates oder Heidegger behaupten – nicht gerade der Schlüssel zu einem gelungenen Dasein? Mit Beiträgen unter anderem von Svenja Flaßpöhler, Reinhard Merkel, Philippe Forest, Thomas Macho und David Wagner


Gespräch
5 min

Reinhard Merkel: „Das Recht auf Suizid gehört zu unserer Würde“

Catherine Newmark

Laut eines Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, haben schwerkranke Menschen nun Anspruch auf Medikamente zur schmerzlosen Selbsttötung. Kann und darf sich ein Mensch jedoch frei für seinen Tod entscheiden? Durchaus, meint der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Ein Gespräch über den Suizid als Grundrecht und gefährlichen Paternalismus in der Sterbehilfe-Debatte.

Reinhard Merkel: „Das Recht auf Suizid gehört zu unserer Würde“

Impulse
2 min

Worauf Banker neuerdings schwören

Cédric Enjalbert

Seit dem 1. Januar 2015 sollen in den Niederlanden Banker einen Berufseid ablegen. Genügt ein symbolischer Akt, um das Vertrauen in diese Berufsgruppe wiederherzustellen?


Artikel
9 min

Krzysztof Charamsa - Durch die Gnade der Liebe

Alexandre Lacroix

Krzysztof Charamsa war einer der Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre – der Erbin der Inquisition –, bis er in einem spektakulären Akt dem Vatikan den Rücken kehrte. Seit seinem Coming-out im Jahr 2015 stellt er in einem Feldzug gegen die Heuchelei die Sexualmoral der katholischen Kirche infrage.


Artikel
1 min

Luis Guillermo Solís - Präsident ohne Personenkult

Wolfram Eilenberger

Nach nur wenigen Tagen im Amt erließ Luis Guillermo Solís (56) in seiner Eigenschaft als neuer Präsident Costa Ricas ein Gesetz, das jede Form eines präsidialen Personenkults ausdrücklich untersagt: