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Bild: UIG; YAY Images (Imago)

Impuls

Sartre, das Meskalin und die Krabben

Johan Wientgen veröffentlicht am 06 Mai 2022 3 min

Seit jeher stehen psychoaktive Substanzen und die Suche nach Weisheit eng miteinander in Verbindung. In dieser Reihe beleuchten wir verschiedene Denker und ihre Drogenerfahrungen. Heute: Jean-Paul Sartre und Meskalin.

 

Meskalin ist ein psychedelisches Halluzinogen, das natürlicherweise im mittelamerikanischen Peyote-Kaktus zu finden ist. In dieser Form ist es schon seit Jahrhunderten ein Bestandteil menschlichen Strebens nach höheren sowie teils religiös interpretierten Geisteszuständen. Denn in einer Reihe schamanischer Rituale der indigenen Bevölkerungen Nord- und Mittelamerikas spielt der aus diesem Kaktus gewonnener Sud eine zentrale Rolle.
 
Nachdem der Wirkstoff in den 1880er Jahren erfolgreich synthetisiert wurde, hielt die Droge über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten auch Einzug ins kulturelle — und philosophische — Bewusstsein der westlichen Welt. So beschreibt der Schriftsteller und Philosoph Aldous Huxley 1954 in The Doors of Perception, wie er sich unter Einfluss von Meskalin in den Anblick einer Blumenvase vertieft und, ausgelöst von der Wahrnehmung deren „blossen Daseins“, den Weg der abendländischen Philosophie von Platon über Meister Eckhardt bis Henri Bergson gedanklich durchläuft. Beeinflusst unter anderem von Huxley wird die Droge in den 1960ern, neben dem in seiner Wirkung recht ähnlichen LSD, zu einem Markenzeichen der Hippie-Bewegung.

 

Der Blick der Schalentiere

 

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