Vergesst Sartre!
Das Verhältnis zwischen Michel Foucault und Jean-Paul Sartre war nicht einfach. In den 1960er-Jahren wurde Sartre für Foucault sogar zum heimlichen Antipoden. Dabei hatte Foucaults Frühwerk ganz anders begonnen.
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Der übergangene Vordenker
Zeitlebens bewunderte Emmanuel Lévinas Werk und Person Jean-Paul Sartres. Umgekehrt schien sich Sartre nur wenig für Lévinas zu interessieren, auch wenn er diesem einiges zu verdanken hatte. Denn über Lévinas‘ 1930 erschienene Dissertation zu „Husserls Theorie der Anschauung“ fand Sartre ersten Zugang zur Phänomenologie. Heute wäre Lévinas' 120. Geburtstag.
Kriegstagebücher – Jonas, Sartre, Camus und Weil
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Gaslighting: Die Verdunkelung der Seele
Gaslighting gehört zu den weitverbreitetsten und gefährlichsten Formen der zwischenmenschlichen Manipulation. Um zu verstehen, wie es funktioniert und wie man sich dagegen wehren kann, hilft ein Blick in das Werk Michel Foucaults.