Das Epos in prosaischen Zeiten
Das Versepos als literarische Form gilt als veraltet. Dennoch werden immer noch Epen geschrieben. Das ist nicht bloß Nostalgie, sondern verrät uns etwas über den Zustand unserer Welt, meint Till Hahn.
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Vom Epos zum Film
Wie lässt sich Homers Epos in einen Film verwandeln? Für welche Bildgestaltung entschied sich der Regisseur Pasolini und welche Filme dienten ihm als Referenz? Notizen zur Produktion, der Macht des Krieges und der heutigen Bedeutung der Odyssee.
Work-Life-Balance ist Klassenkampf
Friedrich Merz und seine Verbündeten werden nicht müde, uns darauf einzuschwören, in Zukunft wieder länger zu arbeiten. Dabei geht es nicht nur um die Frage der Wohlstandssicherung, sondern vor allem um jene der sozialen Kontrolle, meint Till Hahn.
The Bling Ring
Verführerisch glänzend, aber ansonsten unscheinbar und klein: Warum steht gerade der Ring im Zentrum von Tolkiens Epos?
Hans Blumenberg und die Epochen
Antike, Mittelalter, Neuzeit – die Einteilung der Geschichte in Epochen ist uns geläufig. Doch was sind „Epochen“ eigentlich und lassen sie sich wirklich voneinander abgrenzen? Hans Blumenberg gibt eine differenzierte Antwort.
Der blinde Fleck im Absurden
In seinem Roman Der Fremde hat Albert Camus den Kolonialismus auffällig unthematisiert gelassen. Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud hat deshalb einen Gegenroman geschrieben. Doch verrät die Lücke auch etwas über Camus’ Philosophie?
Pragmatisch. Praktisch. Gut?
Menschen als Pragmatiker zu bezeichnen, ist ein zwiespältiges Lob. Das gilt im Alltag, derzeit aber besonders in der Politik. Pragmatismus gehört zu den Kardinaltugenden unserer Epoche. Doch zugleich impliziert er Ideenarmut und Prinzipienlosigkeit. Besonders in Deutschland besitzt die aus den USA stammende Denktradition ein zweifelhaftes Image. Sie gilt als rein zweckorientiert, theoriefern und allzu marktkonform. Dabei ist der Pragmatismus eine philosophische Bewegung, der es vor allem um eines geht: eine radikale Erneuerung der liberalen Demokratie. Also auf zur Tat!
"Wir dürfen die Kindheit nicht verklären"
Ob in Werbung, Filmen oder Ratgebern: Das „innere Kind“ zu entdecken, gilt heute als großes Glücksversprechen. Doch liegt darin auch eine gefährliche Nostalgie. Die Philosophin Susan Neiman über die Schönheit des Erwachsenwerdens, das Peter-Pan-Syndrom und die Radikalität Immanuel Kants
Unternehmen Unsterblichkeit
Seit mehr als 40 Jahren ist das Silicon Valley das kreative Zentrum unserer Welt. Derzeit wird auf einen neuen, vorgeblich epochalen Sprung in der Evolution unserer Art hingearbeitet. Im „Posthumanismus“ sollen Mensch und Maschine verschmelzen und so der älteste aller Menschheitsträume Wirklichkeit werden: ewiges Leben. Ortsbesuch bei den Architekten unserer „singulären“ Zukunft.