Tag - Body
Gesundheit

Die Kunst des Alleinseins

Theresa Schouwink veröffentlicht am 2 min

Regierungen und Krankenkassen sind alarmiert: Immer mehr Menschen leiden unter Einsamkeit. Was aber manch einen eigentlich quält, ist die Unfähigkeit, allein zu sein
 

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Weitere Artikel

Gespräch
5 min

Eric Klingenberg: "Singles sind keine tragischen Erscheinungen"

Alexandre Lacroix

Wer alleine lebt, galt lange Zeit als suspekt, gescheitert, gar asozial. Mittlerweile sind Single-Haushalte in Großstädten sogar die Norm. Der Soziologie Eric Klinenberg über romantische Vorurteile und den entscheidenden Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit


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2 min

Hat Deutschland im Rahmen der Flüchtlingskrise eine besondere historisch bedingte Verantwortung

Aleida Assmann

Während viele Deutsche nach 1945 einen Schlussstrich forderten, der ihnen nach der Nazizeit einen Neubeginn ermöglichen sollte, ist seit den neunziger Jahren in Deutschland eine Erinnerungskultur aufgebaut worden, die die Funktion eines Trennungsstrichs hat. Wir stellen uns der Last dieser Vergangenheit, erkennen die Leiden der Opfer an und übernehmen Verantwortung für die Verbrechen, die im Namen unseres Landes begangen worden sind. Erinnert wird dabei an die Vertreibung, Verfolgung und Ermordung der Juden und anderer ausgegrenzter Minderheiten. Dieser mörderische Plan konnte nur umgesetzt werden, weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft damals weggeschaut hat, als die jüdischen Nachbarn gedemütigt, verfolgt, aus ihren Häusern geholt, deportiert wurden und für immer verschwunden sind. Weil den Deutschen über Jahrhunderte hinweg eingeprägt worden war, dass Juden radikal anders sind und eine Bedrohung darstellen, kam es zu diesem unfasslichen kollektiven Aussetzen von Mitgefühl.


Gespräch
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Jan Slaby: „In-der-Welt-Sein ist deutlich mehr als Curlingsteine durch die Gegend schieben“

Lia Nordmann

Die Liste der Dinge, die Künstliche Intelligenzen besser können als Menschen, wächst stetig. Nach Erfolgen in den Denksportarten wie Go und Schach hat ein Roboter nun erstmals Profispieler im Curling geschlagen. Manche Experten sehen darin einen Durchbruch für autonome KIs. Der Philosoph Jan Slaby ist hingegen skeptisch. Die Potentiale der Zukunft lägen vielmehr in hybriden Systemen.   
 

Jan Slaby: „In-der-Welt-Sein ist deutlich mehr als Curlingsteine durch die Gegend schieben“

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Wächter der Nacht

Millay Hyatt

Immer mehr Menschen leiden unter einer Schlafstörung. Warum ist es so schwer, sich nachts fallen zu lassen? Weist uns die Philosophie einen Weg aus der Wachheit? Essay einer Betroffenen.

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Verzeihen - Gibt es einen Neuanfang?

Svenja Flasspoehler

Wo Menschen handeln, entsteht Schuld. Und manchmal wiegt sie so schwer, dass kein Heil mehr möglich scheint. Was, wenn eine Schuld nie beglichen werden kann? Wie sich befreien aus der Fixierung auf etwas, das sich nicht mehr ändern lässt? Wer sich diese Fragen stellt, ist bereits in jenen Möglichkeitsraum eingetreten, den die Philosophie eröffnet. Das Verzeihen ist der Weg, das Gewesene zu verwandeln und neu zu beginnen: Darin waren sich Denkerinnen und Denker wie Friedrich Nietzsche, Hannah Arendt und Paul Ricœur einig. Aber wie wäre er zu beschreiten, dieser Weg? Wo liegt die Grenze des Verzeihbaren? Und was wird aus dem berechtigten Ruf nach Gerechtigkeit? Ein Dossier mit Impulsen für die Zurückgewinnung der Zukunft.


Gespräch
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Ludger Schwarte: „Farbe ist immer anarchisch“

Dominik Erhard

Lange Zeit wurde die Farbe in der Philosophiegeschichte ausgeklammert. Ein Unding, wie Ludger Schwarte in seinem neuen Buch Denken in Farbe erläutert. Schließlich eignen wir uns die Welt nicht nur durch Farben an, sondern sie besitzen auch ein subversives Potenzial.

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Gespräch
8 min

Simon Critchley: „Wir sind zu Managern unserer Einsamkeit geworden“

Leyla Sophie Gleissner

Gemeinhin sind wir versucht, die dunkle Seite des Lebens auszublenden. Simon Critchley sieht genau hin. Beleuchtet Tod, Selbstzerstörung, Selbsthass in Zeiten von Instagram – und erklärt die Melancholie zum Anfang allen Denkens.

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Artikel
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Sprezzatura – die Kunst der Eleganz

Andrea Baldini

Was zählt, ist allein das Denken. Zumal, wenn von Männern die Rede ist. So lautet eine wirkmächtige Auffassung der Philosophiegeschichte. Das jedoch ist fatal, meint der Philosoph Andrea Baldini und führt einen Stil ins Feld, der sich durch Imperfektion sowie gekonnte Lässigkeit auszeichnet und vom Sein schlechterdings nicht zu trennen ist: die Sprezzatura.

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