Interview

George Marshall: "Der Klimawandel ist ein Problem der Gegenwart, nicht der Zukunft"

George Marshall, im Interview mit Martin Legros veröffentlicht am 3 min

Warum stellen wir uns angesichts der drohenden Klimakatastrophe blind und taub? Antworten des radikalen Umweltschützers George Marshall am Vorabend der Pariser Klimakonferenz

Philosophie Magazin +

 

Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein


- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Einfache Registrierung per E-Mail
- Im Printabo inklusive

Hier registrieren


Sie sind bereits registriert?
Hier anmelden

Weitere Artikel

Gespräch
1 min

Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus

Philomag Redaktion

Welche Aufgabe hat Deutschland im Hinblick auf das koloniale Erbe? Wie sollte man mit philosophischen Klassikern wie Immanuel Kant umgehen, die sich in ihren Texten u. a. rassistisch geäußert haben? Können wir angesichts des aktuellen Aufklärungsprozesses optimistisch in die Zukunft blicken? Auf der diesjährigen phil.cologne sprechen wir im Videointerview mit Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus. Veye Tatah ist Gründerin des Vereins Africa Positive und Chefredakteurin des gleichnamigen Magazins. Seit 2018 leitet sie das neugegründete Africa Institute for Media, Migration and Development (AIMMAD). Für ihr Engagement erhielt sie im Februar 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Veye Tatah über Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus

Gespräch
11 min

Gibt es eine Alternative?

Svenja Flasspoehler

Klimawandel, Nationalismus, soziale Spaltung. Der Außendruck nimmt zu, doch die Politik steckt fest im Sachzwang. Der Bundesvorsitzende der Grünen Robert Habeck diskutiert mit der Philosophin Eva von Redecker über radikalen Wandel und eine gelungene Flucht nach vorn


Gespräch
14 min

Bruno Latour: "Die Natur muss ins Parlament"

Alexandre Lacroix

Die UN-Klimakonferenz markiert eine epochale Wende im Umgang mit unserem Planeten. Doch Bruno Latour fordert noch mehr. Wir dürfen die Erde nicht länger nur als Objekt politischen Handelns begreifen. Vielmehr ist sie selbst ein lebender Organismus.


Gespräch
18 min

Gefangen im griechischen Dilemma: Nichts geht mehr?

Martin Legros

Angesichts der Schuldenkrise schwanken Athen und Europa zwischen zwei Optionen: Kooperation oder eigenmächtige Nutzenmaximierung (Defektion). Diese Alternative steht im Zentrum der Spieltheorie, einer Spezialität des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis. Er hat sich zu einem Gespräch mit dem Philosophen Jon Elster bereit erklärt, dessen Werk er seit langem kennt und schätzt. Gemeinsam wägen sie das Gewicht der Emotionen und der Geschichte ab, auch jenseits der ökonomischen Vernunft


Essay
9 min

Wo das Rettende wächst

Philipp Hübl

Der Klimawandel bedroht uns alle, dennoch fällt es uns schwer, langfristig zu denken und zu handeln. Warum ist das so? Die Psychologie gibt ernüchternde Antworten. Ein Essay von Philipp Hübl.

Wo das Rettende wächst

Essay
7 min

Der Wille zum Winterschlaf

Theresa Schouwink

Seit Mittwoch befinden wir uns im harten Lockdown. Schon Friedrich Nietzsche empfahl in Ecce homo angesichts akuter Bedrängnis: Gar nichts mehr machen. Einen Rat, den er mit dem Bild eines schlafenden Soldaten im Schnee illustrierte. Wie kann eine solche Ergebenheit ins Schicksal helfen, schwerste Krisen zu überwinden?

Der Wille zum Winterschlaf

Essay
8 min

Kierkegaard und die Existenz

Philippe Chevallier

Für welche Existenzweise soll ich mich entscheiden? Das ist die fundamentale Herausforderung, der jeder Mensch gegenübersteht. Es handelt sich um eine radikale Wahl, die das gesamte Leben betrifft. Das Schwindelgefühl, das uns angesichts dieser Frage erfasst, hat Søren Kierkegaard (1813–1855) selbst mit Leib und Seele durchlebt. Er unterscheidet verschiedene Arten des Verhältnisses zu sich selbst und zur Welt. Er nennt sie die „Stadien“ der Existenz. Eine Einfühung in die Reflexionen des dänischen Philosophen über das ästhetische, ethische und religiöse Stadium.

Kierkegaard und die Existenz

Impulse
9 min

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war

Francis Wolff

In Christopher Nolans neuem Blockbuster steht abermals eine tiefe Auseinandersetzung mit der Zeit im Zentrum. Francois Wolff, Professor an der Pariser École normale supérieure und Experte für die Philosophie der Zeit, erklärt die drei wichtigsten Paradoxa, die der Film verhandelt. Und keine Sorge: Auch wer keinen Masterabschluss in Physik oder einen Doktortitel in Philosophie vorzuweisen hat, wird bei TENET auf seine Kosten kommen.

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war