Lösungswege

Gibt es das Nichts?

Joseph Möller veröffentlicht am 3 min

Was nicht alles existiert auf dieser Welt! Doch wie nennen wir den Ort, an dem es all das nicht gibt? Keine nichtswürdige Frage, wie die Geschichte der Metaphysik beweist

 

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Existiert die Zeit?

Sven Ortoli

Die Physiker Lee Smolin und Carlo Rovelli arbeiteten viele Jahre zusammen, bevor sie sich über das Wesen von Zeit entzweiten. Smolin zufolge existiert die Zeit wirklich. Laut Rovelli haben wir es mit mehreren Schichten von Zeit zu tun. Ein Dissens, der eine der ältesten Debatten der Metaphysik neu entfacht.

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Gibt es Außerirdische?

Lea Wintterlin

Die Frage nach der Existenz von Aliens ist eine ernste Angelegenheit. Das beweist nicht nur der UFO-Bericht des Pentagons – auch Philosophen haben sich seit jeher den Kopf über unsere fernen Nachbarn zerbrochen

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Ein Tag im Leben des Neuen Realisten

Philippe Nassif

Eine neue Denkströmung namens „Neuer Realismus“ bricht radikal mit unseren Vorstellungen davon, was es wirklich gibt. Der Philosoph Markus Gabriel gehört zu ihren führenden Köpfen. Wie es sich wohl anfühlt, in einer Welt zu leben, in der von Einhörnern bis zum Osterhasen so gut wie alles existiert – außer der Welt selbst? Eine metaphysische Probe aufs Exempel


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Merkel geht, Merkelcore bleibt

Matthias Warkus

Im Laufe der letzten Jahre hat sich hierzulande ein atmosphärisches Phänomen entwickelt, das man Merkelcore nennen könnte: Die Feier der konfliktarmen deutschen Mittelmäßigkeit, die sowohl das aggressiv Spießige als auch wirklich Weltläufige ausblendet.

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Judith Butler und die Gender-Frage

Camille Froidevaux-Metteries

Nichts scheint natürlicher als die Aufteilung der Menschen in zwei Geschlechter. Es gibt Männer und es gibt Frauen, wie sich, so die gängige Auffassung, an biologischen Merkmalen, aber auch an geschlechtsspezifischen Eigenschaften unschwer erkennen lässt. Diese vermeintliche Gewissheit wird durch Judith Butlers poststrukturalistische Geschlechtertheorie fundamental erschüttert. Nicht nur das soziale Geschlecht (gender), sondern auch das biologische Geschlecht (sex) ist für Butler ein Effekt von Machtdiskursen. Die Fortpf lanzungsorgane zur „natürlichen“ Grundlage der Geschlechterdifferenz zu erklären, sei immer schon Teil der „heterosexuellen Matrix“, so die amerikanische Philosophin in ihrem grundlegenden Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“, das in den USA vor 25 Jahren erstmals veröffentlicht wurde. Seine visionäre Kraft scheint sich gerade heute zu bewahrheiten. So hat der Bundesrat kürzlich einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der eine vollständige rechtliche Gleichstellung verheirateter homosexueller Paare vorsieht. Eine Entscheidung des Bundestags wird mit Spannung erwartet. Welche Rolle also wird die Biologie zukünftig noch spielen? Oder hat, wer so fragt, die Pointe Butlers schon missverstanden?

Camille Froidevaux-Metteries Essay hilft, Judith Butlers schwer zugängliches Werk zu verstehen. In ihm schlägt Butler nichts Geringeres vor als eine neue Weise, das Subjekt zu denken. Im Vorwort zum Beiheft beleuchtet Jeanne Burgart Goutal die Missverständnisse, die Butlers berühmte Abhandlung „Das Unbehagen der Geschlechter“ hervorgerufen hat.


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Gibt es überhaupt etwas Neues?

Dominik Erhard

Kommt es aus dem Nichts? Ist es gut? Existiert es überhaupt? Über Wesen und Wert des Neuen streiten Philosophen seit jeher. Sechs Handreichungen von hoher Halbwertszeit

 


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Finite Pool of Worry

Vivian Knopf

So nennen Wissenschaftler am Center for Research on Environmental Decisions (CRED) der Columbia Universität die begrenzte Kapazität an Sorgen, mit denen sich ein einzelner Mensch auseinandersetzen kann.


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Akrobaten der Askese

Peter Sloterdijk

Was wir Ethik nennen, ist seit jeher ein geistiges Trainingslager. Schon in ihren Anfängen gab die Philosophie deshalb die Losung aus: „Du musst dein Leben ändern!“ Ein Auszug aus Peter Sloterdijks gleichnamigem Buch.

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