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Die Kunst, immer recht zu behalten

KNIFF NR. 40: Geben Sie sich pragmatisch!

Nicolas Tenaillon veröffentlicht am 2 min

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Die Wurst als Weltformel

Harald Lemke

Nachdem VW jüngst eine Kantine auf vegetarische Gerichte umstellte, schaltete sich selbst Ex-Kanzler Schröder mit einem Plädoyer für die Currywurst ein. Der Philosoph Harald Lemke erklärt, warum sich an der Wurst so oft moralische Fragen entzünden und weshalb wir einen gastroethischen Hedonismus brauchen. 

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Wolfram Eilenberger: „Philosophie kann direkt in die Existenz eingreifen“

Nils Markwardt

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Pragmatisch. Praktisch. Gut?

Philipp Felsch

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Wer die zentralen Fragen des Lebens pragmatisch angeht, ist kein Theoretiker, ja, überhaupt kein besonders reflektierter Mensch? Falsch gedacht! Unter dem Begriff des Pragmatismus bildet sich Ende des 19. Jahrhunderts an der amerikanischen Ostküste eine Denkschule heraus, die zu den inspirierendsten unserer Zeit zählt.


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Das Verfahren Wenn Sie eine Debatte gewinnen wollen, sollten Sie den Rhythmus der Diskussion klar vorgeben. Es steht Ihnen offen, Ihrem Kontrahenten spontan zu antworten oder sich mit der Erwiderung Zeit zu lassen. Folglich können Sie Ihren Gesprächspartner aus dem Konzept bringen, indem Sie ein..


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„Vogel des Jahres“: Es kann nur einen geben

Florian Werner

Seit 1971 rufen der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) den „Vogel des Jahres“ aus, um auf die Gefährdung der Tiere und ihrer Lebensräume aufmerksam zu machen. Zum 50-jährigen Jubiläum wird der Titel nun erstmals per demokratischer Abstimmung verliehen, welche in sozialen Netzwerken überraschend viel Aufmerksamkeit findet. Für unseren Autor Florian Werner kann es indes nur einen Sieger geben: die äußerst existenzialistische Trottellumme.

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Wer ist mein wahres Selbst?

Svenja Flasspoehler

Kennen Sie auch solche Abende? Erschöpft sinken Sie, vielleicht mit einem Glas Wein in der Hand, aufs Sofa. Sie kommen gerade von einem Empfang, viele Kollegen waren da, Geschäftspartner, Sie haben stundenlang geredet und kamen sich dabei vor wie ein Schauspieler, der nicht in seine Rolle findet. All diese Blicke. All diese Erwartungen. All diese Menschen, die etwas in Ihnen sehen, das Sie gar nicht sind, und Sie nötigen, sich zu verstellen … Wann, so fragen Sie sich, war ich heute eigentlich ich? Ich – dieses kleine Wort klingt in Ihren Ohren auf einmal so seltsam, dass Sie sich unwillkürlich in den Arm kneifen. Ich – wer ist das? Habe ich überhaupt so etwas wie ein wahres Selbst? Wüsste ich dann nicht zumindest jetzt, in der Stille des Abends, etwas Sinnvolles mit mir anzufangen?


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Kniff Nr. 46: Berufen Sie sich auf Geistesgrößen!

Nicolas Tenaillon

Das Verfahren Um sich durchzusetzen, stellen Sie Ihr Argument unter den Schutz einer anerkannten Autorität. Nehmen wir eine Meinungsverschiedenheit über die Bedrohung durch den systematischen Gebrauch von chemischen Produkten zur Steigerung der Bodenerträge an. Ihr Gesprächspartner bestreitet d..