Wem gehört meine Zeit?
Zeitgenössische Trends fordern ein neues Verhältnis von Arbeit und Leben. Wie lässt sich die Existenz erfüllter gestalten?
Der Wunsch, Macht über die eigene Lebenszeit zu besitzen, lässt sich eindrücklich an Kindern beobachten. Wenn Schulaufgaben oder andere unliebsame Pflichten wie Zimmeraufräumen den Nachmittag auffressen, begehren sie auf. Nö, keine Lust. Will ich jetzt nicht. Tschüss, ich geh Fußball spielen. Dass Eltern angesichts dieser kindlichen Renitenz genervt sind, weil zum Leben nun einmal auch unliebsame Tätigkeiten gehören, versteht sich von selbst – und offenbart gleichzeitig, wie unfähig sie selbst oft sind, ihre Grenzen klar zu ziehen.
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