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Bild: Wikipedia

Impuls

Was ist die „unsichtbare Hand“ von Adam Smith?

Nicolas Tenaillon veröffentlicht am 13 Februar 2026 4 min

Der Ausdruck „unsichtbare Hand“ stammt aus dem Denken von Adam Smith, einem bedeutenden Vertreter der schottischen Aufklärung, und ist ein zentrales Konzept des Wirtschaftsliberalismus: Er bezeichnet die Fähigkeit des Marktes, sich selbst zu regulieren. Aber hatte dieser Ausdruck für seinen Urheber nur eine wirtschaftliche Bedeutung? 

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Klassiker
10 min

Adam Smith – Als Ökonomen noch Philosophen waren

Gerhard Streminger 05 Juni 2023

Heute vor 301 Jahren wurde Adam Smith geboren. Seine Idee von der Unsichtbaren Hand macht ihn zum Vordenker des Liberalismus. Dass er aber zugleich den Staat in der Pflicht sah, zeigt Gerhard Streminger in seinem biografischen Essay.

Adam Smith – Als Ökonomen noch Philosophen waren

Impulse
5 min

Bei den Makaken regelt's der Markt

Nicolas Tenaillon 28 Januar 2021

Auf Bali stibitzen Langschwanzmakaken Touristen oft Wertsachen, um diese dann wieder gegen Nahrung einzutauschen. Ein Forschungsteam fand nun heraus, dass die Tiere sich dabei auf besonders „profitable“ Gegenstände wie Smartphones konzentrieren, um mehr Futter zu erhalten. Waltet Adam Smiths „unsichtbare Hand des Marktes“ also auch im Reich der Affen?

Bei den Makaken regelt's der Markt

Gespräch
6 min

Jochen Hörisch: „Die Hände sind die Gegenspieler des Gehirns“

Dominik Erhard 06 Februar 2021

Mit keinem anderen Körperteil erfahren wir die Welt so detailliert wie mit der Hand. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch hat ihr nun ein Buch gewidmet und erläutert im Gespräch, warum wir in „handvergessenen Zeiten“ leben und was wir tatsächlich meinen, wenn wir von „der unsichtbaren Hand des Marktes“ sprechen.

Jochen Hörisch: „Die Hände sind die Gegenspieler des Gehirns“

Artikel
6 min

Das vermeintlich Gute, das Böses schafft

Nils Markwardt 19 November 2018

Was, wenn sich das Böse gar nicht immer selbst als Böses versteht, sondern oft selbst sogar als Gutes missversteht? Gerade bösester politischer Fanatismus hält sich gern für die Rettung der Menschheit. Umgekehrt beruht unser Wirtschaftsliberalismus auf der im 18. Jahrhundert entwickelten Idee, dass durch die entfesselte Konkurrenz im freien Markt aus lauter individuell schlechten Absichten ein gesamthaftes Gutes macht.

Das vermeintlich Gute, das Böses schafft

Gespräch
17 min

Elizabeth Anderson: „Vieles, was heute als Arbeit gilt, ist eigentlich keine. Selbst wenn es gut bezahlt wird"

Jana C. Glaese 21 September 2023

Die protestantische Arbeitsethik gilt als Herrschaftsinstrument zur Schaffung fügsamer Arbeiter. Stimmt nicht, sagt die Philosophin Elizabeth Anderson: Sie ist eine Befreiungstheorie. Ein Gespräch über Puritanismus, Faulheit und eine falsche Adam-Smith-Lesart. 

Elizabeth Anderson: „Vieles, was heute als Arbeit gilt, ist eigentlich keine. Selbst wenn es gut bezahlt wird"

Gespräch
14 min

Besser Gutes tun – aber wie?

Martin Legros 01 Juni 2021

Sie sind zwei der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart: Michael Sandel, dessen Vorlesungen über Gerechtigkeit weltberühmt sind, begründet die Moral auf einem Fundament von Werten, die sich der Logik des Marktes entziehen. Peter Singer wiederum ist ein großer Verfechter des Utilitarismus, der das Gemeinwohl durch Kalkül zu maximieren sucht. Im Dialog stellen beide Denker zwei diametral entgegengesetzte Konzeptionen des guten Lebens vor.

Besser Gutes tun – aber wie?

Artikel
6 min

Die Freie

Svenja Flasspoehler 01 April 2019

Sie stammt aus einer berühmten Künstlerfamilie. Sie hat Philosophie studiert. Und sie arbeitet als Prostituierte. Für Klara Johanna Lakomy besteht hier kein Widerspruch. Ihre Arbeit ist für sie der Ausdruck höchster Autonomie


Impulse
4 min

Instagram-Spiritualität: Der neue Geist des Kapitalismus

Theresa Schouwink 25 August 2022

In den Sozialen Medien feiert eine eklektische Spiritualität ihren Aufstieg. Ein zentrales Thema dieser Bewegung ist Geld, das sich durch die richtige Geisteshaltung magnetisch anziehen lasse. Was sagt das über unsere Gegenwart?

Instagram-Spiritualität: Der neue Geist des Kapitalismus

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