Der Weltspezialagent
Venezuela, Nigeria, Iran – die USA führen wieder Kriege. Sind sie doch noch der Weltpolizist? Oder handelt es sich um eine neue Figur der Globalpolitik, eine, die im Schatten agiert, jenseits des Rechts, und mit dem Auftrag, den Spätliberalismus zu retten? Sind die USA der Weltspezialagent?
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Jenseits des Hypes: Welche Ansätze Arendts sind noch heute interessant?
Auf kaum eine andere Denkerin beruft man sich so viel wie auf Hannah Arendt. Doch was hat Arendt theoretisch wirklich zu bieten? Sophie Loidolt und Dirk Jörke diskutieren die Gründe für ihre aktuelle Konjunktur, ihr Verständnis von Politik jenseits bloßer Problembearbeitung und ihr ambivalentes Verhältnis zur Demokratie.
Dieser Text ist zuerst bei Demokratiekonflikte erschienen.
Kritik des Krieges
Bellizisten und Pazifisten ist eines gemeinsam: Sie urteilen über den Krieg und instrumentalisieren ihn für ihre Zwecke. Damit aber wird die wahrhaft unheimliche Macht des Krieges verkannt, die in Wahrheit uns beherrscht und nicht umgekehrt. Nur wenn wir lernen, über diese Eigendynamik des Krieges zu sprechen, ist Befreiung möglich.
Das Leben bewahren
Judith Butler erkundet Die Macht der Gewaltlosigkeit. Jenseits der Rechtsinstitutionen setzt sie auf das Miteinander der menschlichen Körper. Eine Rezension von Cord Riechelmann.
Dilemma oder Risiko? Putins Krieg als Geiselnahme
Das Bild der Geiselnahme ermöglicht ein Nachdenken über den Krieg jenseits von Moral und Recht. Doch es gibt eine Grenze der Erpressbarkeit, die Svenja Flaßpöhler übersieht. Wie weit also trägt der Vergleich? Eine Replik von Per Leo.
Jenseits von Klasse und Gesellschaft
Die Korrelation von Upperclass und Unterschicht wird momentan wieder publizistisch durchgepflügt. Kommt auf der Suche nach dem Fetisch des Reichtums irgend etwas Neues zutage?
Freund oder Feind?
Globale Migrationsströme, religiöse Ressentiments, kriegerische Konflikte – die Figur des Anderen hat politische Hochkonjunktur. Lässt sich kulturelle Andersheit im Dialog aufheben, oder gibt es vernünftige Differenzen, die keiner Vermittlung zugänglich sind?
Der afrikanische Philosoph der Aufklärung
Kennen Sie Anton Wilhelm Amo? Vermutlich nicht, dabei ist sein Lebensweg ebenso einzigartig wie bemerkenswert. Seiner Heimat am Ufer des Golfes von Guinea im 18. Jahrhundert entrissen und einem deutschen Fürsten „geschenkt“, wird er als erster Schwarzer an einer europäischen Universität Doktor der Philosophie. Ein Lebensweg jenseits der Norm, der vielen Vereinnahmungen Tür und Tor öffnet, aber auch ein Denken freilegt, das es wiederzuentdecken gilt.
Marie-Luisa Frick: „Man sollte Selbstdenken nicht undifferenziert heroisieren“
Corona und Terror rufen die Ideale der Aufklärung wieder auf den Plan und stellen die Demokratie gleichzeitig hart auf die Probe. Die Philosophin Marie-Luisa Frick, deren Buch Mutig denken (Reclam) gerade erschienen ist, erklärt vor diesem Hintergrund, was wir heute noch von den Aufklärern lernen können.