Die Persönlichkeit

Emma González - Stille Charismatikerin

David Döll veröffentlicht am 1 min

Am 17. Februar sprach die 18-jährige Schülerin Emma Gonzáles zum ersten Mal öffentlich nach dem School Shooting in Parkland.

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Barthes und die Sprache der Liebe

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Lieben. Das ist die einzigartigste und innigste Erfahrung, die wir im Leben machen dürfen. Jeder Liebende glaubt, dass niemand vor ihm etwas Ähnliches empfunden hat. Was für eine Illusion! – meint der Philosoph Roland Barthes. Von der ersten Begegnung bis zur Liebeserklärung durchläuft jede Liebesbeziehung zwangsläufig bestimmte Figuren, mit denen die Leidenschaft erzählt, erklärt und hinterfragt wird. Denn der Liebeswahn wird stets durch die Sprache gelebt. In einer Sammlung von Fragmenten untersucht Barthes die chaotische Logik unserer Gefühle.

Antoine Compagnon, der bei Barthes studierte, erinnert sich an Barthes als Lehrer in Fragen der Liebe und beschreibt, auf welchem geistigen Weg von Liebesqualen geplagte Herzen Befreiung finden.

Barthes und die Sprache der Liebe

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Sophie Hunger - Die Vielstimmige

Catherine Newmark

Sie ist die musikalische Stimme ihrer Generation: nachdenklich, experimentierfreudig, melancholisch. Mit ihrem ersten Studioalbum „Monday’s Ghost“ gelang ihr 2008 der internationale Durchbruch. Dabei schreibt die 1983 geborene Schweizerin nicht nur intelligente Songtexte, sondern trägt diese auch in vier Sprachen vor – Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch.


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Jeden Morgen entleert fast eine halbe Milliarde Inder ihren Darm im Freien, was große gesundheitliche Probleme für die Bevölkerung mit sich bringt. Um dem abzuhelfen, möchte der Premierminister Narendra Modi ein „sauberes Indien“ und bis zum Jahr 2019 alle Haushalte mit Toiletten ausstatten. Doch der Bau von sanitären Anlagen ist auch eine kulturelle Baustelle: Beim Versuch, das Verhalten von Millionen Individuen zu verändern, wird Indien zu einem großen Experimentierfeld für biopolitische Strategien.


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Mit Stock und Hut

Inga Gittermann

Während draußen die Knospen treiben, sitzt der Philosoph grübelnd im stillen Kämmerlein? Das ist ein Vorurteil, wie diese philosophischen Flaneure bezeugen


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Kennen Sie auch solche Abende? Erschöpft sinken Sie, vielleicht mit einem Glas Wein in der Hand, aufs Sofa. Sie kommen gerade von einem Empfang, viele Kollegen waren da, Geschäftspartner, Sie haben stundenlang geredet und kamen sich dabei vor wie ein Schauspieler, der nicht in seine Rolle findet. All diese Blicke. All diese Erwartungen. All diese Menschen, die etwas in Ihnen sehen, das Sie gar nicht sind, und Sie nötigen, sich zu verstellen … Wann, so fragen Sie sich, war ich heute eigentlich ich? Ich – dieses kleine Wort klingt in Ihren Ohren auf einmal so seltsam, dass Sie sich unwillkürlich in den Arm kneifen. Ich – wer ist das? Habe ich überhaupt so etwas wie ein wahres Selbst? Wüsste ich dann nicht zumindest jetzt, in der Stille des Abends, etwas Sinnvolles mit mir anzufangen?