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Sokrates fragt

Jan Costin Wagner - Der Eiskalte

Jan Costin Wagner, im Interview mit Wolfram Eilenberger veröffentlicht am 2 min

Jan Costin Wagner ist der Metaphysiker unter Deutschlands Krimiautoren. Seine Helden fahnden nicht nach Mördern, sondern nach dem Tod selbst. Wer trägt Schuld an unserer Sterblichkeit? Lässt sie sich aufklären? Philosophische Fragen, die vor allem Wagners finnischen Ermittler Kimmo Joentaa begleiten, wenn er sich im tiefsten Winter ein ums andere Mal in die Kälte des Daseins wagt.

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Kein Mensch entgeht dieser Frage. Für die meisten bleibt sie mit Angst behaftet. In den aktuellen Debatten zur Sterbehilfe wird über den guten Tod vor allem im Sinne des guten Sterbens und damit reiner Machbarkeitserwägungen verhandelt. Wo liegen unvertretbare Leidensgrenzen? Hat der Mensch das Recht, selbst über sein Ende zu bestimmen? Gibt es den wahrhaft frei gewählten Suizid überhaupt? Im Zuge dieser Konzentration auf das Sterben geraten die lebensleitenden Fragen aus dem Blick. Wie gehen wir mit der eigenen Endlichkeit und der unserer Nächsten um? Können wir uns mit dem Tod versöhnen? Wie sieht eine menschliche Existenz aus, die ihr Ende stets verdrängt? Oder ist das bewusste Vorauslaufen in den Tod – wie es beispielsweise Sokrates oder Heidegger behaupten – nicht gerade der Schlüssel zu einem gelungenen Dasein? Mit Beiträgen unter anderem von Svenja Flaßpöhler, Reinhard Merkel, Philippe Forest, Thomas Macho und David Wagner


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Dostojewski und die Schuld

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In seinen Romanen begegnet man Ausgestoßenen, Spielern und Mördern. Als Meister des metaphysischen Krimis lässt uns Fjodor Dostojewski in die Abgründe der menschlichen Natur blicken. Ihm zufolge sind wir alle schuldig. Das Gefühl der Schuld ist dabei nichts Zufälliges, sondern die Grundlage aller Existenz.

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Polite Type: Moral durch Autokorrektur?

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Eine neue Schriftart soll Sprachsensibilität und Moral befördern. Polite Type korrigiert beleidigende Formulierungen mittels Algorithmus. Entwickelt wurde der Font vom finnischen Unternehmen Tietro Evry. Mit Blick auf die grassierende Hassrede im Netz, so scheint es, eine durchaus zukunftsweisende Idee. Bei genauerem Hinsehen aber birgt die Erfindung dystopisches Potenzial. 

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Brauchen wir E₋Zigaretten ?

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In den späten achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann Regisseur Jim Jarmusch („Dead Man“, „Only Lovers Left Alive“), der große Metaphysiker der Cinematografie, in einer Serie von Kurzfilmen namens „Coffee and Cigarettes“ die materiellen Grundlagen geistiger Arbeit zu reflektieren.