princess treatment
In den sozialen Medien wird besonders umsichtiges Verhalten eines Partners als „princess treatment“ gelobt. Doch das ist nicht so schmeichelhaft, wie es scheint.
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Von „Office Siren“ bis „princess treatment“
Soziale Medien bringen immer wieder neue Begriffe hervor, die philosophischer sind, als man zunächst denken mag. Drei Beispiele.
Und ewig lockt der Prinz?
Eine US-Studie untersucht den Zusammenhang von Einkommen und Partnerschaftsaussichten und stellt dabei eine Beharrlichkeit von traditionellen Rollenbildern fest. Bei den Schlussfolgerungen daraus wird jedoch ein wesentlicher Aspekt unterschlagen.
Lydia Benecke: "Viele Frauen wünschen sich beim Sex die Dominanz des Partners"
In einer SM-Beziehung das Wohlergehen des submissiven Parts zu sichern, ist ein Balanceakt. Wie gelingt es, Lust und Gewalt zu vereinen? Interview mit Lydia Benecke
Helene Bracht: „Meine Lust bestand darin, der Lust meines Partners zu folgen“
Das Gefühl, einem männlichen Begehren entsprechen zu müssen, kennen wohl die meisten Frauen. In ihrem neuen Buch blickt die Autorin Helene Bracht auf ihr Sexleben zurück und legt die Abgründe weiblicher Lust so mutig wie hellsichtig frei.
Pragmatisch. Praktisch. Gut?
Menschen als Pragmatiker zu bezeichnen, ist ein zwiespältiges Lob. Das gilt im Alltag, derzeit aber besonders in der Politik. Pragmatismus gehört zu den Kardinaltugenden unserer Epoche. Doch zugleich impliziert er Ideenarmut und Prinzipienlosigkeit. Besonders in Deutschland besitzt die aus den USA stammende Denktradition ein zweifelhaftes Image. Sie gilt als rein zweckorientiert, theoriefern und allzu marktkonform. Dabei ist der Pragmatismus eine philosophische Bewegung, der es vor allem um eines geht: eine radikale Erneuerung der liberalen Demokratie. Also auf zur Tat!
Marylin Maeso: „Der Held in Camus' 'Der Fremde' stellt das menschliche Äquivalent der Welt dar"
Der Regisseur François Ozon hat eine viel gelobte Adaption von Albert Camus' Der Fremde geschaffen, die heute in die deutschen Kinos kommt. Mit der französischen Philosophin Marylin Maeso spricht er über die Figur des Meursault und taucht gemeinsam mit ihr ein in Camus' universelles, doch hoch aktuelles Werk.
Big data vs. freies Leben: Wie berechenbar sind wir?
Niemals wissen oder auch nur ahnen zu können, was er als Nächstes sagen würde, das war es, was die Schriftstellerin Virginia Woolf an ihrem Gatten Leonard ganz besonders schätzte. Selbst nach vielen Jahren des Zusammenlebens war er ihr am Frühstückstisch ein Quell unabsehbarer Einfälle und Thesen. Nur so, nur deshalb konnte sie ihn wahrhaft lieben. Wenn ich mir selbst – und anderen – erklären muss, was ich an einer Welt, in der sich das Verhalten jedes Menschen zu jeden Zeitpunkt im Prinzip treffsicher prognostizieren ließe, so schrecklich fände, kommt mir immer diese kleine Anekdote in den Sinn. Denn jeder spürt sofort, sie trifft eine tiefe Wahrheit über unser aller Dasein.
Paralympioniken sind keine Superhelden – sondern Athleten
Der Judoka Teddy Riner hat kürzlich Paralympioniken als „Superhelden“ bezeichnet und damit eine Kontroverse ausgelöst. Warum ist diese scheinbar schmeichelhafte Bezeichnung ungeschickt?