Direkt zum Inhalt
Menu Top
    loginAnmelden shopping_basketHefte kaufen assignment_addAbonnieren
Navigation principale
  • Startseite
  • Impulse
  • Essays
  • Philo.live!
  • Gespräche
  • Hefte
  • Sonderausgaben
  • Philosophen
  • Begriffslexikon
  • Bücher
  • Kulturanzeiger
rechercher
 Philosophie Magazin - Impulse für ein freieres Leben
Menu du compte de l'utilisateur
    loginAnmelden shopping_basketHefte kaufen assignment_addAbonnieren
Navigation principale
  • Startseite
  • Impulse
  • Essays
  • Philo.live!
  • Gespräche
  • Hefte
  • Sonderausgaben
  • Philosophen
  • Begriffslexikon
  • Bücher
  • Kulturanzeiger
Tag - Body

Bild: © Bastian Thiery

Essay

Der überforderte Staat

Philipp Staab veröffentlicht am 27 Februar 2026 8 min

Je mehr Zuständigkeiten der Staat auf sich vereint, desto höher ist die Gefahr seines Scheiterns. Heute bringen ihn Wachstumsschwäche, misslingender Strukturwandel und Klimakrise an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Wie kann der Staat die Legitimationskrise meistern?

 

Die Frage, was der Staat von seinen Bürgerinnen fordern kann, ist aufs Engste damit verbunden, was er ihnen eigentlich zu bieten hat. Schon Max Weber wusste, dass die Stabilität politischer Herrschaft auf der Zustimmung relevanter Teile der Unterworfenen aufbaut. Um seine Legitimität zu sichern, muss der Staat ihnen etwas liefern. Er muss einigermaßen zufriedenstellend jene Aufgaben erfüllen, die ihm zugerechnet werden.

Allerdings hat sich das Portfolio der vom Staat erwarteten Leistungen historisch massiv erweitert: vom Schutz nach innen und außen durch Polizei und Militär, über eine funktionierende Wirtschaft zur Sicherung und Verbesserung des Lebensstandards, bis zu einem gewissen Maß an sozialer Sicherheit in Form wohlfahrtsstaatlicher Leistungen. Am Ende des 20. Jahrhunderts ist ihm, zunächst im Zeichen verschmutzter Umwelten, dann im Kontext des Klimawandels, auch noch die Gewährleistung einer einigermaßen intakten Natur zugefallen – eine Aufgabe, die den Staat bis heute mit dem Widerspruch zwischen fossilem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit konfrontiert.

Philosophie Magazin +

 

Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein


- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Im Printabo inklusive

Hier registrieren


Sie sind bereits Abonnent/in?
Hier anmelden


Sie sind registriert und wollen uns testen?
Probeabo

  • E-Mail
  • Facebook
  • Linkedin
  • Twitter
  • Whatsapp
Anzeige
Tag - Body

Weitere Artikel

Gespräch
10 min

Édouard Louis: „Je inakzeptabler die Gewalt ist, desto mehr müssen wir uns mit ihr beschäftigen“

Max Urbitsch 05 September 2025

In seinem Roman Der Absturz zeichnet Édouard Louis die Geschichte seines verstorbenen Bruders nach. Was führte zu seinem Alkoholismus, zu seiner Brutalität und zu seinem frühen Tod? Louis’ Buch versucht, dieses Leben zu verstehen – und reflektiert zugleich das Scheitern bei der Suche nach Gewissheit.

Édouard Louis: „Je inakzeptabler die Gewalt ist, desto mehr müssen wir uns mit ihr beschäftigen“

Gespräch
10 min

John Broome: „Wir können den Klimawandel ohne Revolution lösen“

Helena Schäfer 18 November 2020

Um die Klimakrise abzuwenden, fordern viele einen Systemwandel: weg von Wachstum und Kapitalismus. Der Philosoph und Ökonom John Broome glaubt, dass wir die Klimakrise auch in unserem bestehenden Wirtschaftssystem lösen können. Und dass das unsere einzige Chance ist. Er behauptet: Niemand wird Opfer bringen müssen, nicht einmal die Kohleindustrie.

John Broome: „Wir können den Klimawandel ohne Revolution lösen“

Artikel
10 min

Das überforderte Paar

Eva Illouz 07 August 2017

Guter Sex, Erlebnisreichtum, emotionale Intimität: Die moderne Beziehung ist überfrachtet mit Erwartungen, die kaum zu erfüllen sind. Gleichzeitig bildet das Paar, das auf Kontinuität angelegt ist, einen Gegenentwurf zum kapitalistischen Imperativ der Flexibilität. Ist es gerade deshalb wegweisend?

Das überforderte Paar

Essay
8 min

Schelling und die Klimakrise

Peter Neumann 01 April 2020

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling war der Naturphilosoph schlechthin. Vor über 200 Jahren kehrte er die Blickrichtung auf die Natur um und dachte sie als „natura naturans“, als freies, handelndes Subjekt. Seine Gedanken sind heute, in Zeiten der Klimakrise, auf nahezu unheimliche Weise aktuell.

Schelling und die Klimakrise

Gespräch
13 min

Michael Seemann: „Plattformen machen Kapitalisten zur austauschbaren Infrastruktur“

Nils Markwardt 30 Juni 2021

Der Kulturwissenschaftler Michael Seemann hat mit seinem neuen Buch eine Theorie der Plattform vorgelegt. Im Interview argumentiert er, warum der Datenschutz die Macht von Facebook & Co sichert, letztere ein post-individuelles Kontrollregime bilden und wir einen neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit erleben. 

Michael Seemann: „Plattformen machen Kapitalisten zur austauschbaren Infrastruktur“

Gespräch
8 min

Andreas Reckwitz: „Prämiert wird Arbeit, die einen Unterschied macht“

Nils Markwardt 10 Oktober 2020

Die Coronakrise verstärkt die Spaltung zwischen hoch qualifizierter Kreativwirtschaft und einfachen Dienstleistungen, die kaum Anerkennung finden. Mit welchen Folgen? Der Soziologe Andreas Reckwitz über einen Strukturwandel mit Sprengkraft.

Andreas Reckwitz: „Prämiert wird Arbeit, die einen Unterschied macht“

Artikel
10 min

Der Ritt der Träume

Peter-André Alt 05 April 2024

Krankheit, Selbstzweifel und eine qualvolle Beziehung zum Vater prägten Kafkas Leben. Doch sein Leid war gleichzeitig der Quell seines Schaffens, meint Peter-André Alt. Über einen Schriftsteller, der bis zuletzt Angst vor dem Scheitern hatte – und so ein einzigartiges Werk schuf.

Der Ritt der Träume

Artikel
14 min

Rüdiger Safranski: „Ein wenig Übermenschentum schadet nicht“

Catherine Newmark 12 Juli 2017

Was ist das bestimmende Drama von Nietzsches Denken – und seines Lebens? Was macht den bis heute ungebrochenen Reiz seiner Schriften aus? Welche unterschiedlichen Nietzsches gibt es? Und wie sollen wir mit politisch problematischen Teilen seines Werkes umgehen? Fragen an den Ideenhistoriker und Nietzsche-Biografen Rüdiger Safranski.

Rüdiger Safranski: „Ein wenig Übermenschentum schadet nicht“

Artikel aus Heft Nr. 87 April/ Mai Vorschau
Anzeige
Tag - Body
Hier für unseren Newsletter anmelden!

In einer Woche kann eine ganze Menge passieren. Behalten Sie den Überblick und abonnieren Sie unseren Newsletter „Denkanstöße“. Dreimal in der Woche bekommen Sie die wichtigsten Impulse direkt in Ihre Inbox.


(Datenschutzhinweise)

Jetzt anmelden!
Anzeige
Tag - Body

Fils d'ariane

  1. Zur Startseite
  2. Artikel
  3. Der überforderte Staat
Philosophie Magazin Nr.Nr. 87 - Februar 2026
Philosophie magazine : les grands philosophes, la préparation au bac philo, la pensée contemporaine
April/ Mai Nr. 87
Vorschau
Philosophie magazine : les grands philosophes, la préparation au bac philo, la pensée contemporaine
Rechtliches
  • Werbung
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
Soziale Netzwerke
  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • RSS
Philosophie Magazin
  • Über uns
  • Unsere App
  • PhiloMag+ Hilfe
  • Abonnieren

Mit unseren Denkanstößen philosophische Ideen regelmäßig in Ihrem Postfach

Jetzt anmelden!