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Bild: Geoffroy Hauwen (Unsplash)

Gespräch

Daniel Haas: „In der Einsamkeit gibt es eine nicht zu schließende Lücke zwischen sich selbst und den anderen“

Daniel Haas, im Interview mit Antonia Siebeck veröffentlicht am 16 Februar 2026 7 min

In seinem jüngst erschienenen Buch Einsamsein blickt Daniel Haas auf ein Leben, das ihn immer wieder in die Einsamkeit verschlug: Suizid beider Eltern, Burn-Out, Drogenabhängigkeit. Was es bedeutet, trotz sozialer Eingebundenheit einsam zu sein, welche Rolle das eigene Milieu spielt und wie gefährlich reizvoll die Einsamkeit sein kann, erzählt der Autor im Gespräch.


Herr Haas, Ihr Buch trägt den Titel „Einsamsein“ – nicht „Einsamkeit“, was der etwas geläufigere Begriff ist. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Bei dem Begriff „Einsamkeit” denke ich an die Betrachtung eines Phänomens, es ist eine neutrale Perspektive. „Einsamsein” bringt dagegen etwas Persönliches zum Ausdruck. In dem Begriff klingt an, dass es sich beim Einsamsein um einen existenziellen Zustand handelt. Er spitzt das Phänomen auf die Lebensform eines konkreten Menschen zu.

Wie haben Sie diesen existenziellen Zustand des Einsamseins erlebt? Wodurch zeichnet sich diese Lebensform aus? 

Die verbreitete Annahme ist, dass Einsamkeit das Gegenteil von Vernetzung, von Connections zu anderen darstellt. In meinem Buch, das auch eine Art Selbsterforschung ist, ist die zentrale These, dass das Gegenteil der Einsamkeit in einem Gefühl der Zugehörigkeit besteht. Dieses Gefühl kann sich auf alle möglichen Sphären beziehen, neben anderen Menschen kann man sich beispielsweise auch einem Glaubenssystem zugehörig fühlen. Entsprechend würde ich die Abwesenheit eines Zugehörigkeitsgefühls als mein Dilemma bezeichnen. Das heißt, es gibt einen existenziellen Mangel an Zugehörigkeit, den man selbst dann erleben kann – den ich auch erlebt habe – wenn man am Arbeitsplatz und im Privaten umgeben ist von liebenswürdigen, wohlwollenden Menschen, von einer wohlmeinenden Partnerin oder einem Partner. Es gibt eine nicht zu schließende Lücke zwischen sich selbst und den anderen, wenn nicht gar zur Wirklichkeit selbst: Man empfindet das Leben zu seinen Bedingungen immer in irgendeiner Weise als problematisch, verweigert sein Einverständnis gegenüber dem Leben. 

Um dies noch einmal herauszustellen, denn es scheint mir doch interessant zu sein: Einsamkeit als Gefühl mangelnder Zugehörigkeit zeigt also, dass man trotz sozialer Eingebundenheit einsam sein kann. 

Genau. Ich werde fast schon rituell gefragt „Wie kannst du einsam sein? Du bist doch überall unterwegs, journalistisch, publizistisch und machst dieses und jenes”. Aber wie gesagt, Kontakte und Connections habe ich viele. In der Situation sind heute viele: Wir sind vernetzt bis unter die Hutkrempe. Und gleichzeitig, das zeigen auch diverse Studien, steigert sich das Einsamkeitsempfinden oder verschärft sich sogar zu einer Einsamkeitsmisere. 

Sie beschreiben in Ihrem Buch einen weiteren Grundzug Ihres Einsamseins: das Gefühl, „irgendwohin zu müssen“. Hängt dieses Gefühl mit der nicht zu schließenden Lücke zwischen sich selbst und anderen zusammen?

Ja, das eine ist eine Folge des anderen: Das Gefühl „irgendwohin zu müssen” resultiert aus dem fehlenden Gefühl, irgendwo „angekommen zu sein”, „arriviert zu sein". Dieses Gefühl – stets da, wo man ist, nicht mehr sein zu wollen, woandershin zu müssen – kennen andere sicher auch, aber bei mir ist es eben sehr stark ausgeprägt. Man ist dann in gewisser Weise ortlos. Das mag literarisch oder spekulativ interessant sein. Wenn das konkrete Erleben davon geprägt ist, ist das grauenhaft.

Sie beschreiben die Einsamkeit als eine „über Jahrzehnte, wenn nicht Generationen gepflegte Art des Lebens und Vermeidens“. Wurden Sie in die Einsamkeit gewissermaßen hineinsozialisiert? 

In meinem Fall gibt es eine Art Erbe der Einsamkeit, dieser Begriff fällt auch im Buch. Das Problem der Arriviertheit ist ein Mix aus gesellschaftlichen Vorstellungen, persönlichen Glaubenssätzen, aber eben auch milieubedingten Vorgaben, wie die Gesellschaft auszusehen habe und wie man sich selbst in ihr zu bewegen hätte. Ich kann natürlich nur aus der sozialen und gesellschaftlichen Situation heraus schreiben, die ich kenne, und das ist bei mir die obere Mittelschicht vor einem bestimmten historischen Hintergrund: Meine Mutter gehört zur Nachkriegsgeneration, mein Vater zur Kriegsgeneration. In diesen Generationen sind die ideologischen und habituellen Prägungen drastisch, sie sind quasi Erben des Wilhelminismus. Bei der Beschreibung Mareis, also meiner Mutter, wird deutlich, dass die Tugenden, die verfangen, noch dem Preußentum entspringen – samt des ganzen Sets an Disziplinarmaßnahmen. In diesem bürgerlichen Milieu spielen Ansehen und Etikette eine zentrale Rolle. Das ist nicht zwangsläufig schlecht; Normen sind sozialer Schmierstoff, zivilisieren unser Leben und den Umgang zwischen den Geschlechtern. Aber wenn sich diese Gewichtung der Etikette verschärft, wird unter Umständen nur noch die bürgerliche eine Fassade aufrechterhalten, hinter der sich Abgründe auftun. Da ist dann alles Denkbare möglich. Deshalb gefällt mir diese Formulierung des „Nach-oben-Depraviert-Seins“ so gut.

Könnten Sie das genauer ausführen? Worin hat sich diese Depraviertheit für sie gezeigt?

Die Formulierung kommt nicht von mir, ich habe sie irgendwo gelesen. Aber sie trifft es sehr gut. Zu glauben, die Depravierten, das seien immer Leute in Adiletten, die Bier trinken und ihre Kinder schlagen, das ist ja ein furchtbar arrogantes Klischee. Es gibt auch die Depraviertheit nach oben, und die habe ich erlebt. Ich meine damit meine Mutter und ihren zweiten Lebensgefährten, die in überschwänglichem Luxus in Ascona lebten, aber sich nirgendwo hinbewegten. Sie verbrachten ihr Leben in lichtlosen Räumen und bestaunten asiatische Kunst. Jeder andere, der so leben müsste, würde wahrscheinlich durchdrehen.

Neben dem Erbe der Einsamkeit beschreiben Sie in Ihrem Buch auch konkrete Auslöser. Welche waren das? 

Zu den Auslösern gehören der Suizid des Vaters und die Drogenabhängigkeit. Suchterkrankungen gibt es in den verschiedensten Formen, es ist eine vertrackte und extrem belastende Störung. Sie isoliert alle; nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch das Umfeld. Diese „aktive Sucht“ war also die zweite neuralgische Stelle in der Biografie. Und dann 2019 der Zusammenbruch, der Burnout. Wie die Engländer sagen: „When it rains it pours“, „Wenn es regnet, schüttet es“. Es kam alles zusammen: Covid – was ja ein gesamtgesellschaftlicher Isolationsbooster war, nicht nur für mich – und der Suizid meiner Mutter. 

Sie bezeichnen sich selbst als „Einsamkeitsjunkie“, beschreiben – bei all dem Leid, das das Einsamsein mit sich bringt – dass Sie immer wieder die Isolation gesucht haben. Einsamkeit besitzt also auch eine Anziehungskraft?

Einsamkeit ist ein Faszinosum, und ich bin dafür auch sehr anfällig gewesen. Als ich dachte, ich würde viel Geld erben, entspann sich dieses stilisierte Selbstbild eines kultivierten Bachelors, der durch die Welt reist. Ein Bild, das auch aus literarischen und kulturellen Versatzstücken zusammengebastelt ist. Man denke nur an Marcel Proust, allein in seiner Bettengruft, oder Nietzsche, vereinsamt in der Schweiz. Dieses Bild hat schon eine große Anziehung. Dass man dabei Weltliteratur schreiben müsste, das habe ich ignoriert. Aber die Masse gilt oft als ordinär und der Einzelne steht als herausragender Kulturträger da. Er repräsentiert das andere, die Gegenöffentlichkeit. Gottfried Benn schreibt in seinem Gedicht Einsamer nie: „dienst du dem Gegenglück, dem Geist“. Wenn alle anderen Spaß haben, dienst du dem Gegenglück – das fand ich schon als Schüler toll. 

Aber die Realität sieht natürlich anders aus. 

Ja, das ist eine Form der Selbststilisierung, eine Montur, die man sich anlegt und die nach und nach in einen eindringt wie ein Gewebe, das in einen hineinwächst. Ich habe diese Grenze, an der das passiert, oft ignoriert oder gar nicht mehr wahrgenommen. Doch wenn man sich nur lange genug Einsamkeitsmonturen maßschneidert, dann bekommt man sie irgendwann nicht mehr herunter. 

Nicht wenige Intellektuelle – Sie erwähnten Proust und Nietzsche – haben bewusst die Einsamkeit gesucht. Prominent beschrieb Michel Montaigne, dass man erst in der Isolation zu sich finde und geistige Freiheit erlange. Sehen Sie in der Einsamkeit auch etwas Positives?

Einsamkeit bietet sicher einen Raum der Selbsterfahrung. Aber ich glaube, wirklich kennen lernen wir uns nur in der Auseinandersetzung mit anderen, mitsamt aller Konflikte und Reibungen. Ich bin da eher bei Martin Buber und der Idee des Dialogischen: Erst in der sozialen Konstellation werden und erfahren wir, wer wir wirklich sind. 

Unter anderem Heidegger sieht in der Einsamkeit eine unserem Dasein zugrundeliegende Stimmung. Lässt sich dem Einsamsein vielleicht gar nicht entkommen?

Natürlich müssen Menschen zwischendurch auch allein sein, keiner kann in einem permanenten Zugehörigkeitsrausch und Vernetzungsfuror leben. Es ist wichtig, dass wir immer mal wieder auf uns selbst zurückgeworfen werden. Bestimmte Momente unseres Daseins werden wir unumgänglich allein und womöglich sehr einsam erleben: das eigene Sterben, die Trauer um einen geliebten Menschen. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns diesen Einsamkeitsprüfungen stellen. Aber wenn sich die Einsamkeitserfahrungen verstetigen – und das passiert zurzeit in bestimmten Segmenten der Gesellschaft massiv – haben wir ein Problem, würde ich sagen. 

Haben wir vielleicht trotzdem schlicht verlernt einsam zu sein, uns diesen Einsamkeitsprüfungen zu stellen? Das zumindest ist die These des Philosophen Odo Marquard: Uns ist lediglich der richtige Umgang mit Einsamkeit abhandengekommen. 

Nein, ich glaube, wir werden irgendwann alle Einsamkeitsexperten und -expertinnen sein und verlernen eher, Gesellschaftlichkeit konkret und real zu gestalten sowie zu erfahren. Wir sind so vernetzt wie nie, aber die konkrete Begegnung wird als belastend und befremdend empfunden.

Hat Ihnen das Schreiben geholfen, mit Ihren Einsamkeitserfahrungen umzugehen, vielleicht sogar aus dem Einsamsein herauszufinden? 

Ja, sehr. Gewissermaßen ist es auch eine mit literarischen Mitteln nachgereichte Klärung der Beziehung zur Mutter. Ich habe die Beziehung als eine sehr schwierige, sehr angespannte empfunden. Durch das Schreiben entwickelte ich eine Art Mitgefühl, auch ein Verständnis ihr gegenüber. Am Ende des Buches findet sich außerdem eine Auflistung der Personen, die zu einem gehören, zu denen man selbst gehört. Es ist eine Bestandsaufnahme der Zugehörigkeiten. „Gehe von deinen Beständen aus, nicht von deinen Parolen“, heißt es ebenfalls bei Benn. Diese Auflistung hat mir sehr geholfen. •

 

Daniel Haas ist freiberuflicher Journalist und Autor. Von 2004 bis 2010 war er Kulturredakteur beim SPIEGEL sowie anschließend für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die ZEIT und die Neue Züricher Zeitung tätig. Jüngst erschien von ihm „Einsamsein“ bei Goldman.

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