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Bild: Russian Look (Imago)

Essay

Von wegen „Vielfalt der Kulturen“: Die Tücken des Ethnopluralismus

Nico Graack veröffentlicht am 20 Februar 2026 7 min

Ethnopluralisten wie Alexander Dugin erachten Kultur als einzigartig und singulär. Daraus erwachsen Überlegenheitsfantasien, die auf das Recht des Stärkeren setzen. Unter dem Deckmantel kultureller Vielfalt geht es ihnen so nur um den Erhalt der eigenen Kultur. 


Wer neu-rechten Stimmen zuhört, der mag zuweilen erstaunt aufhorchen, wenn plötzlich vom Schutz kultureller Vielfalt die Rede ist. In einer Grundsatzerklärung des Bundesvorstands von 2021 spricht die AfD beispielsweise ganz klar für das „Recht eines jeden Volkes, seine kulturelle Identität zu erhalten und zu schützen“ und zitiert dabei die „UN-Erklärung von Mexiko-City über Kulturpolitik [von] 1982“. Eine als progressiv geltende und auf den Schutz von Minderheiten bedachte UNESCO-Konferenz und die AfD, die Minderheiten vor allem zum Feindbild macht – wie passt das zusammen? Was hat es mit dem neu-rechten „Schutz von kultureller Vielfalt“ auf sich?

Dahinter steckt der Gedanke des sogenannten „Ethnopluralismus“, der vor allem mit dem französischen Begründer der „Neuen Rechten“ Alain de Benoist und seiner 1968 etablierten „Forschungs- und Studiengruppe für europäische Zivilisation“ (frz. GRECE) verbunden ist. Als höchstes Recht proklamiert der Ethnopluralismus in der Tat den Schutz kultureller Vielfalt. Im 1999 erschienenen „Manifest für eine europäische Renaissance“, das die Arbeit der GRECE zusammenfassen soll, verschreiben de Benoist und Charles Champetier sich dem „Recht auf Differenz“: jeder Kultur stehe die absolute „Anerkennung und Respektierung von Andersheit für das, was sie ist“ zu.

 

Das Singuläre und die Poesie der Unvergleichbarkeit


Auf den ersten Blick scheinen die Neurechten sich hier eines Begriffs von Kultur zu bedienen, der ursprünglich in der Kulturanthropologie um 1900 geprägt wurde und in dessen Tradition die UNESCO-Erklärung von 1982 steht. Forscher wie Franz Boas traten den meist rassistisch motivierten Vorstellungen einer allgemeinen kulturellen Entwicklungslinie entschieden entgegen, auf der die „westliche Kultur“ die am weitesten fortgeschrittene bilde. Jede Kultur sei einzigartig und nur aus ihrem eigenen kulturellen Kosmos zu verstehen, nicht aus einem globalen Entwicklungsmodell – Es gibt keine „überlegene“ Kultur.

Doch in seiner neu-rechten Aneignung und Vermischung mit dem Ethnien-Begriff verdreht der Ethnopluralismus diese ursprünglich anti-rassistisch motivierte Konzeption zu: Kultur ist singulär. Das Singuläre ist das, was unter keinem Oberbegriff gefasst werden kann – das absolut Einzigartige. Der russische Philosoph und Weggefährte von de Benoist, Alexander Dugin, spricht in diesem Sinne in seinem 2014 erschienenen „Eurasian Mission“ von der „Vielfalt menschlicher Gemeinschaften“, die aus Kulturen bestehe, die jeweils „völlig einzigartig und mit keiner anderen vergleichbar“ sind. Alle Beschreibungen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Kulturen sind demnach nur oberflächlich. Die tiefere Wahrheit ist der Wesenskern jeder Kultur, die sie letztlich unvergleichbar mit allen anderen macht.

Streng genommen ist damit das Singuläre dasjenige, was sich überhaupt jedem Begriff entzieht. Jede Beschreibung wie beispielsweise „Die deutsche Kultur ist dies oder jenes“ muss noch als zu wenig erscheinen – weil „dies oder jenes“ prinzipiell auch anderen Kulturen zukommen könnte. Begreift man Kulturen als singuläre Wesenskerne, lässt sich über das, was sie eigentlich ausmacht, gar nicht vernünftig sprechen. Deshalb gleiten diese Kulturkonzeptionen so oft ins Poetische und Mystische ab, wie es bei Dugin gut zu beobachten ist.

Den singulären Wesenskern jeder Kultur versteht Dugin als heilig. So heißt es in „Eurasian Mission“ beispielsweise: Der russische „Boden ist heilig für die tiefe Identität als grundlegendste, vegetative Ebene der Seele“. Denn das Heilige ist gerade ein Name für das, was sich jedem Begriff entzieht. In seinem 2014 erschienenen Buch zu Heidegger stellt Dugin dann den nicht mehr fernen Bezug zum Opfer her: „Eine heilige Sache ist die Sache der Götter. Götter sind diejenigen, für die jeder bestimmt ist. Jeder Mensch ist ein Opfer, das ihnen dargebracht wird“.

Hier wird die Idee einer unverfügbaren, singulären Kultur über das Mystische weitergetrieben bis zu einem zweifelhaften Aufopferungsgedanken. In letzter Instanz landet der Kulturbegriff des Ethnopluralismus dann zuweilen beim Todeskult, der schon den klassischen Faschismus umgetrieben hat. Wenn der Wesenskern meiner Kultur letztlich unbegreiflich ist, dann bin ich auch stets zu wenig für das „Geschick meines Volkes“ – Ich kann ihm nur gerecht werden, wenn ich alles opfere. In seinem „Templers of the Proletariat“ (2023) schreibt Dugin: „Wir brauchen eine neue Partei. Eine Partei des Todes. Eine Partei der totalen Vertikalen. Gottes Partei, das russische Pendant zur Hisbollah, die nach völlig anderen Regeln handeln und völlig andere Bilder vor Augen haben würde. Für das System ist der Tod wirklich das Ende. Für einen normalen Menschen ist er nur ein Anfang“.

 

Die ethnopluralistische Kritik am Universalismus


Die Anwendung des (Pseudo-)Begriffes der Singularität hat aber noch eine andere Konsequenz: Wenn jede Kultur einen unvergleichbaren, singulären Wesenskern haben soll über den nicht hinausgegangen werden kann, dann bildet eine Kultur einen in sich abgeschlossenen Horizont, der alles umfasst – eine Totalität. Es gibt kein Recht, sondern nur deutsches Recht, keinen Menschen an sich, sondern nur den deutschen Menschen, ja es gibt überhaupt keinen Zugang zur Welt, der nicht der einer singulären Kultur wäre. Dugin drückt das in seiner 2012 erschienenen „The Forth Political Theory“ so aus: Kulturen „sind unterschiedlich, aber jede von ihnen ist in sich selbst universell“.

Jede Kultur ist in diesem Denken also ein ganz eigener Kosmos. Wie lässt sich dann aber erklären, dass Kulturen sich vermischen können? Dass sie vielleicht sogar in einem gemeinsamen Rahmen universeller Werte – der Menschenrechte beispielsweise – koexistieren können? Die Antwort: Gar nicht. Hier wird der singuläre Begriff von Kultur zur Kritik am Universalismus: Alles, was wie eine Vermischung oder Verständigung von Kulturen auf Gemeinsames aussieht, ist in Wahrheit nur ein Mythos, der den brutalen Sieg einer Kultur über die andere verkleidet – geschrieben von den Siegern.

Wenn also von „Menschenrechten“ und „Werten der Aufklärung“ die Rede ist, verberge sich dahinter lediglich die brutale Dominanz der westlich-atlantischen Kultur der Globalisierung: „Die Diskussion über Menschenrechte bildet den ideologischen Schutzschild der Globalisierung. Sie ist vor allem ein Instrument der Herrschaft“, schreibt de Benoist in seinem 2011 erschienenen „Beyond Human Rights“.

Das entspricht durchaus der Kritik am Universalismus, die einige Vertreter der postkolonialen Theorie entwickeln, auf die sich de Benoist auch ständig bezieht. Sie analysieren koloniale und post-koloniale Praktiken, in denen Verweise auf universelle Werte der Aufklärung dazu dienen, kolonisierte Kulturen als weniger zivilisiert abzuwerten und ihre Ausbeutung zu rechtfertigen. Ethnopluralistische Denker wie de Benoist und Dugin genießen im Globalen Süden einiges an Ansehen und Staaten wie Russland können mit solcher Rhetorik Einfluss gewinnen.

 

Der Ethnopluralismus wird zum Ethnochauvinismus


Ein fundamentaler Unterschied innerhalb des Postkolonialismus besteht aber in zwei Formen der Kritik: Man kann den Universalismus einerseits mit seinen eigenen Mitteln kritisieren und aufzeigen, wo er seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt – womit man grundsätzlich an ihm festhält. Das tut zum Beispiel der postkoloniale Theoretiker Frantz Fanon, indem er sowohl „white man“, wie auch „negro“ attestiert, eigentlich keine Substanz zu haben und sich von ihren kulturellen Wurzeln lösen zu müssen, weil diese ein authentisches Gespräch zwischen den beiden verhindern. Ihm geht es um eine neue, wirklich universalistische Menschheit, die im Dekolonisierungsprozess entstehen kann – anstatt zum Beispiel auf die Befreiung durch Affirmation der eigenen, unterdrückten Kultur zu setzen.

Man kann aber den Universalismus andererseits gleich ganz verwerfen, wie es einige postkoloniale Theoretiker:innen und der Ethnopluralismus tun. Dann gibt es keinen dritten Maßstab zwischen zwei Kulturen, jede hat nur ihren eigenen Kosmos, der der absolute Bezugspunkt ist. Und dann gibt es kein Mischen von Kulturen, jede Auseinandersetzung der Kulturen muss notwendig im Sieg der einen über die andere enden – Es gilt das Recht des Stärkeren und in diesem Kampf kann ich konsequent nur auf der Seite der Kultur stehen, in die ich hineingeboren wurde.

Das wird klar, sobald man sich die Frage stellt: Von welcher Position aus wird denn ein Satz wie „Jede Kultur ist singulär“ überhaupt ausgesprochen? Nun, seinem eigenen Kriterium nach von der Warte einer spezifischen Kultur aus – diese Kultur ist der erhöhte Punkt, von dem aus der vermeintliche Pluralismus aller anderen überblickt wird. In dieser selbst-reflexiven Wende wird der Ethnopluralismus zum Ethnochauvinismus derjenigen Kultur, der der jeweilige Sprecher angehört.

Die gezielte Verschleierung dieser Wende dient den Ethnopluralisten dazu, je nach den taktischen Erfordernissen der Politik frei zwischen verschiedenen Positionen zu wechseln: Einerseits stilisieren sie sich als die einzig wahren Kämpfer für kulturelle Vielfalt – andererseits bedienen sie Überlegenheitsfantasien in ihrem jeweiligen Kulturkreis. So kann Dugin einerseits sagen: „Der Unterschied zwischen Gesellschaften kann in keiner Weise die Überlegenheit der einen gegenüber der anderen bedeuten“. Und andererseits dem großen russischen Volk seine messianische Mission der globalen – und damit universellen – Befreiung vom Universalismus verkünden. So schreibt er in seinem „Grundlagen der Geopolitik“ von 1997: „Das russische Volk gehört zweifellos zu den messianischen Völkern. Und wie jedes messianische Volk hat es eine universelle, allmenschliche Bedeutung, die nicht nur mit anderen nationalen Ideen konkurriert, sondern auch mit anderen Formen des zivilisatorischen Universalismus“.

Spätestens dort dann haben sich andere Kulturen unterzuordnen und der große Kämpfer für kulturelle Selbstbestimmung kann – wie kürzlich in einem Interview mit der usbekischen Zeitschrift „Uzbekistan Daily“ – behaupten, dass sich die Ex-Sowjet-Republiken entweder der russischen Union eingliedern oder zu Außenposten der westlichen Kultur werden. Hinter dem „Erhalt der Kultur“, von dem die AfD spricht, steht letztlich diese Vision eines Kampfes der als singulär begriffenen Kulturen um Dominanz. Der „Erhalt der Kultur“ ist der Erhalt dessen, was als eigene Kultur begriffen wird.•

 

Nico Graack arbeitet am Institut für Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften in Berlin und der Karls-Universität in Prag. Er promoviert zu Lacans Logik und ihrer Interpretation in der Ljubljana-Schule. Von ihm erschien zuletzt „Rotten Flesh. Natur und Klima im Fokus von Logik und Ontologie bei Merleau-Ponty und Lacan“ (Traugott Bautz, 2025).
 

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