Von wegen „Vielfalt der Kulturen“: Die Tücken des Ethnopluralismus
Ethnopluralisten wie Alexander Dugin erachten Kultur als einzigartig und singulär. Daraus erwachsen Überlegenheitsfantasien, die auf das Recht des Stärkeren setzen. Unter dem Deckmantel kultureller Vielfalt geht es ihnen so nur um den Erhalt der eigenen Kultur.
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Herrschaft ohne Ordnung
Der Libertarismus ist in Amerika auf dem Vormarsch. Unter dem Deckmantel uneingeschränkter Freiheit verachtet er die Demokratie und setzt auf das Recht des Stärkeren. Justus J. Seuferle über das falsche Freiheitsverständnis dieser rechten Ideologie.
Andreas Reckwitz im Gespräch: Folge 3 – Über die Ökonomie der Singularitäten
In seinem neuen Podcast Andreas Reckwitz im Gespräch: Die Gesellschaft der Singularitäten erläutert der Soziologe im Dialog mit unserem Redakteur Dominik Erhard auf anschauliche Weise, warum in unserer Gegenwart das Besondere prämiert und das Allgemeine abgewertet wird. Seit heute steht die 3. Folge zum Abruf bereit, in der es um die Ökonomie der Singularitäten geht.
Im Pluriversum der Großräume
Der neo-eurasische Denker und Ultranationalist Alexander Dugin zeigt sich vom Trumpismus begeistert. Dabei widersprechen die Liebesgrüße aus Moskau zentralen Prämissen seines Denkens.
Andreas Reckwitz im Gespräch: Folge 5 – Digitalisierung als Singularisierung
In seinem neuen Podcast Andreas Reckwitz im Gespräch: Die Gesellschaft der Singularitäten erläutert der Soziologe im Dialog mit unserem Redakteur Dominik Erhard auf anschauliche Weise, warum in unserer Gegenwart das Besondere prämiert und das Allgemeine abgewertet wird. Nun steht die 5. Folge zum Abruf bereit, in der es um einen der wichtigsten Treiber der Singularisierung geht: das Digitale.
Das Ende der Stellvertretung und die direkte Zukunft der Demokratie
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Alexander Grothendieck, ein außergewöhnlicher Mathematiker
Zum internationalen Welttag der Mathematik stellen wir Ihnen den genialen Mathematiker, radikalen Umweltschützer und vehementen Antimilitaristen Alexander Grothendieck vor, dessen Arbeiten den Blick des Faches auf sich selbst grundlegend verändert haben.
Martin Luther und die Angst
Sein kultureller Einfluss ist nicht zu überschätzen: Martin Luthers Bibelübersetzung bildet den Anfang der deutschen Schriftsprache, seine religiösen Überzeugungen markieren den Beginn einer neuen Lebenshaltung, seine theologischen Traktate legen das Fundament einer neuen Glaubensrichtung. In der Lesart Thea Dorns hat Luther, der heute vor 479 Jahren starb, die Deutschen aber vor allem eines gelehrt: das Fürchten. Oder präziser: die Angst. In ihrem brillanten Psychogramm des großen Reformators geht die Schriftstellerin und Philosophin den Urgründen von Luthers Angst nach – und deren uns bis heute prägenden Auswirkungen.
Überbrücke die Lücke!
Wenn Menschen sich nicht verstehen, ist der Streit vorprogrammiert. Es sei denn, sie greifen auf Kulturtechniken zurück, die den Umgang erleichtern. Wer sie beherrscht, kann sogar Genuss daraus ziehen.