Wie zeichnen wir das Denken auf?
Drei Bücher untersuchen alte und neue Aufschreibesysteme, vom Stift über den Notizzettel bis zu den digitalen Medien – und zeigen, wie das Werkzeug mitwirkt.
Philosophie Magazin +
Testen Sie Philosophie Magazin +
mit einem Digitalabo 4 Wochen kostenlos
oder geben Sie Ihre Abonummer ein
- Zugriff auf alle PhiloMagazin+ Inhalte
- Jederzeit kündbar
- Im Printabo inklusive
Sie sind bereits Abonnent/in?
Hier anmelden
Sie sind registriert und wollen uns testen?
Probeabo
Weitere Artikel
Hektor Haarkötter: „Im Notizzettel kommt unser Denken zu sich“
Von Niklas Luhmann über Ludwig Wittgenstein bis zu Leonardo da Vinci. Viele große Denker benutzten Notizzettel. Doch was macht dieses Stück Papier zu einer derart produktiven Geistesstütze? Ein Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Hektor Haarkötter.
Das Große im Kleinen sehen. Adalbert Stifter zum 220. Geburtstag
Einst als beschaulicher Heimautor angesehen, dann zum Denker des Katastrophischen umgedeutet, bleibt Adalbert Stifter in Wirklichkeit gerade in seiner Antimodernität aktuell und subversiv: Seine Vorstellung vom „sanften Gesetz“ – einer Ordnung, die sich im Kleinen und Unscheinbaren zeigt – verdient unsere Aufmerksamkeit.
„Wir haben die Pflicht, Sinn zu stiften“
Reinhold Messner ist einer der letzten großen Abenteurer der Gegenwart. Mit seiner Ehefrau Diane hat er ein Buch über die sinngebende Funktion des Verzichts geschrieben. Ein Gespräch über gelingendes Leben und die Frage, weshalb die menschliche Natur ohne Wildnis undenkbar ist.
Über Palästina
Der aus dem Jahr 1958 stammende Bericht des Institute for Mediterranean Affairs, an dem auch Hannah Arendt mitwirkte, plädiert für einen konstruktiven Umgang mit dem Konflikt in Nahost und stellt dabei die Rechte der palästinensischen Geflüchteten auf ein würdevolles Leben in den Fokus.
Ferien vom Realitätsprinzip: „Die Durrells auf Korfu“
Die Serie Die Durrells auf Korfu ist derzeit in der Arte-Mediathek zu sehen. Mit sprühendem Witz erzählt sie vom Leben der exzentrischen Familie auf der griechischen Insel. Dabei scheint eine undogmatische Form des Utopischen auf.
Einbruch des Realen
Warum hielten trotz jahrelanger Drohungen so viele eine russische Invasion der Ukraine für unwahrscheinlich? Weil wir alternative Szenarien bevorzugen, um dem Realen zu entfliehen, meint Alexandre Lacroix, Chefredakteur des französischen Philosophie Magazine. Zeit, das Undenkbare anzunehmen.
Ludger Schwarte: „Farbe ist immer anarchisch“
Lange Zeit wurde die Farbe in der Philosophiegeschichte ausgeklammert. Ein Unding, wie Ludger Schwarte in seinem neuen Buch Denken in Farbe erläutert. Schließlich eignen wir uns die Welt nicht nur durch Farben an, sondern sie besitzen auch ein subversives Potenzial.
Liebt euch wie Wespe und Orchidee!
Vor hundert Jahren wurde Gilles Deleuze geboren: Der Philosoph der Rhizome verwandelte Platons Baum des Wissens in ein wild wucherndes Geflecht und erklärte sein Denken zur Werkzeugkiste. Jetzt sind seine Vorlesungen Über die Malerei erschienen.